Einfach ja, sauber nein? Die Clouds von Apple, Facebook, Google und Co.

18.04.2012

Wie sauber ist deine Cloud? Das wollte Greenpeace wissen - und hat untersucht, wie sauber oder schmutzig die beliebtesten Cloud-Speicher-Lösungen sind. Das Ergebnis hinterlässt kein wirklich gutes Gewissen.

Internetkonzerne sollten weniger auf Kohle- und Atomkraft und mehr auf erneuerbare Energien wie Solar-, Wind- und Wasserkraft zurückgreifen - fordert zumindest Greenpeace. Foto: © Winfried Rothermel/dapd.

Das Versprechen klingt attraktiv: die eigenen Daten sind immer da und immer online verfügbar. Cloud-Speicherlösungen boomen – auch, weil wir mit unseren Smartphones und Laptops immer öfter mobil an unsere Daten heranwollen.

Cloud-Lösungen werden immer beliebter: doch die Rechenzentren der Internetkonzerne verbrauchen mitunter genauso viel Strom, wie 180.000 Einfamilienhäuser. Wie ökologisch ist das alles?

Das hat Greenpeace nun untersucht. Im Fokus der Untersuchung standen die Rechenzentren der großen Anbieter.

Besonders schlecht offenbar Apple da: Mehr als die Hälfte des Stroms kommt der Studie zufolge aus Kohlekraftwerken, etwa ein Drittel sei Atomstrom. Vergleichsweise gut schneiden Facebook, Google und Yahoo ab. Greenpeace zufolge deckt beispielsweise Yahoo seinen Bedarf zu etwa einem Fünftel mit Kohlekraft und zu etwa einem Sechstel mit Atomkraft.

Können Internetkonzerne ihren Stromverbrauch überhaupt komplett mit erneuerbaren Energien decken? Und wie zuverlässig sind die Zahlengrundlage dieser Studie überhaupt? Darüber haben wir mit dem Umweltexperten bei Greenpeace, Gerald Neubauer, gesprochen.

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