“Im Endergebnis ein Scherbenhaufen” – die Krisen-PR von BP

02.07.2010

Im Umfeld der Ölkatastrophe betreibt BP immense Anstrengungen, um den eigenen Ruf zu retten - mit mäßigem Erfolg, sagt ein Krisenexperte.

BP hat viel investiert, um das eigene Image zu verändern: mit Ölfässern und dem alten Wappen-Symbol will man möglichst nicht in Verbindung gebracht werden. / © Lukas Barth (ddp)

ist geschäftsführender Direktor und Sprecher des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung an der Universität Kiel.Frank Roseliebist geschäftsführender Direktor und Sprecher des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung an der Universität Kiel. 

Die Fußball-WM, der Bundespräsident, die Krise von Schwarz-Gelb… Eigentlich sind die Zeitungen zur Zeit ja ganz gut gefüllt. Und eine Nachricht ist in diesem Umfeld etwas hinten runter gefallen: die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko.
Den Konzern BP wird das freuen, hat er doch viele Anstrengungen unternommen, um negative Schlagzeilen vom Unternehmen abzuhalten. Welche das sind, worauf es bei einer solchen Krise aus Unternehmenssicht ankommt und wie gut der BP-Konzern generell seine Krisen-PR so gestaltet hat, das fragen wir den Direktor des Instituts für Krisenforschung in Kiel, Frank Roselieb.

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