“Weicher Übergang von der alten in die neue Welt” – E-Postbrief der Deutschen Post

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Die Deutsche Post startet mit dem Onlinebrief und verspricht einen sicheren und rechtsverbindlichen Schriftverkehr über das Internet. Es gibt zwei Varianten des des E-Postbriefes. Zum einen lassen sich Briefe nun von einem Online-Briefkasten an einen anderen Online-Briefkasten verschicken. Zum anderen gibt es die Möglichkeit, den Brief von der Post ausdrucken und als Papiervariante zustellen zu lassen.


“Weicher Übergang von der alten in die neue Welt” - E-Postbrief der Deutschen Post Die Deutsche Post steigt in’s E-Mail-Geschäft ein. Foto: Philipp Guelland/ddp.

Wer das Angebot nutzen möchte, braucht einen internetfähigen Computer und ein Mobiltelefon. Um die Sicherheit zu gewährleisten, müssen sich alle Nutzer mithilfe des PostIdent-Verfahrens durch die Vorlage ihres Personalausweises zweifelsfrei identifzieren.

Axel Kossel Axel Kosselc't Magazin für Computertechnik

Der Preis für einen Brief ist mit 55 Cent genauso hoch wie bei einem normalen Standardbrief.

Laut c't verspricht sich die Deutsche Post durch das E-Mail-Geschäft, die rückläufigen Umsätze im klassischen Briefgeschäft aufzufangen. Zu ihren jetzigen Kunden zählen vor allem Unternehmen.

Neben dem E-Postbrief möchten die Deutsche Telekom sowie die Mailanbieter GMX und web.de im kommenden Jahr ihre eigene De-Mail anbieten.

Axel Kossel ist Journalist beim c't Magazin für Computertechnik. Hören Sie hier das Interview mit ihm:

»Interview mit Axel Kossel zum Onlinebrief der Post« herunterladen


Es wurden bereits 2 Kommentare zu diesem Artikel geschrieben. Diskutieren Sie mit.
  1. M. Brand

    M. Brand am

    Frage: E-Postbrief - brauche ich das?

    Hier prescht die Deutsche Post mit einem E-Mail-System vor, bevor überhaupt die Voraussetzung für seine zweifelsfreie Rechtsverbindlichkeit geschaffen ist. Warum machen sie das? Streng genommen ist ihre E-Mail nämlich längst noch nicht vollständig rechtssicher. Das entsprechende Gesetz dafür ist noch gar nicht verabschiedet und wird wohl auch bis Ende des Jahres noch auf sich warten lassen.

    Die wenigen Male, die ich “rechtssicher” versenden muss, werde ich wie bisher lieber das herkömmliche “Einschreiben” nutzen, bevor ich mir das ganze Procedere der Registrierung zumute und nicht weiß, was mit meinen Daten geschieht!

    Und darüber hinaus zum Thema “zeitgemäßer” Briefversand: Ich nutze bereits seit über 2 Jahren den Online-Briefversand (Hybridpost) des

    (Anmerkung der Redaktion: hier folgt im Kommentar eine unzulässige Werbung, deshalb wurde diese Passage entfernt)

    Warum sollte ich jetzt den E-Postbrief der Deutschen Post nutzen?

    (Anmerkung der Redaktion: auch hier folgt wieder unzulässige Werbung)

  2. Christian Bollert

    Christian Bollert am

    Sehr geehrte Nutzer,

    aufgrund des oben aufgetretenen Falles möchten wir noch einmal auf die generellen Bedingungen der Kommentarfunktion hinweisen. Diese sind im Impressum nachzulesen (http://detektor.fm/impressum/):

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