100 Tage Piratenpartei in Berlin: Die Schonfrist ist vorbei

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Die ersten 100 Tage im Amt sind für die Abgeordneten der Piratenpartei vorbei. Mit knapp 9 Prozent der Wählerstimmen sind die Piraten ins Berliner Abgeordnetenhaus eingezogen. Wir ziehen eine Zwischenbilanz.


100 Tage Piratenpartei in Berlin: Die Schonfrist ist vorbei Ist die Piratenpartei ein ernst zu nehmender politischer Gegner? Foto: © Mario Vedder / dapd

Das Ganze wurde damals wie eine kleine Sensation gefeiert – endlich besetzt jemand mal das Thema "Internet" politisch, endlich sitzen dort mal Abgeordnete ohne den typischen dunklen Anzug!

Doch sind Auftreten, Themenwahl und Umgang mit der eigenen Privatsphäre die einzigen Unterschiede zwischen Piratenpartei und der politischen Konkurrenz? Und welche Vorteile haben Neueinsteiger gegenüber jahrelangen Akteuren im Politikbetrieb?

Darüber sprechen wir mit Marie Katharina Wagner. Sie ist Politik-Redakteurin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und hat sich näher mit den Mitgliedern der Piratenpartei beschäftigt:

»Marie Katharina Wagner (FAZ) zu 100 Tagen Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus« herunterladen


Es wurden bereits 2 Kommentare zu diesem Artikel geschrieben. Diskutieren Sie mit.
  1. gaga

    gaga am

    Hinweise zum Interview:
    Schultrojaner: Dazu gibt es Informationen auf der Webseite der Fraktion. Darüber hinaus wird in den Bezirken genug getan. Wahrscheinlich ist dies von weiter weg nicht so einfach einsehbar. Sachlich ist die Aussage falsch, dass die Software zurückgezogen wurde. Im Moment gibt es keine Ausschreibung der KMK und damit keine Software. Da wurde verbal so getan, als ob er zurückgezogen wurde. Nur mal so als Tipp: Der Vertrag verliert erst durch Kündigung seine Gültigkeit. Und gekündigt wurde nichts. Was heißt das für den Vertrag? Na?

    Lautstärke: Mal eine Sitzung im Abgeordnetenhaus verfolgt. Wer quatscht da am lautesten, während andere reden? Genau, die Schwarzen…

    Klamotten: 2 Frauen machen die gesamte politische Aktivitäten durch das ganze Interview hindurch an der Kleidung fest. Keine anderen Themen? Die Kleidung eines Arbeiters als Arroganz hinzustellen…darauf kommt auch nicht jeder.

    Senatorrücktritt: Da kam nichts? Ähm…wo lebt denn die gute Frau der FAZ? Es wird mit jedem Wort deutlicher, dass sie das Plenum im AGH nicht 1x verfolgt hat, geschweige denn einen der Ausschüsse.

    Sachliche und fachliche Inkompetenz soll korrekt analysieren. Tolle Wurst…

  2. Harald

    Harald am

    Der Rücktritt von Marina Weisband trifft die Piratenpartei in einer ungünstigen Zeit. Sie hat kaum bekannte Köpfe und wird dieses Defizit in kurzer Zeit kaum ausgleichen können. Mal schauen, wie der normale Bürger diese Partei findet. Für die Bundestagswahl 2013 soll es keine Spitzenkandidaten geben, dafür gleichberechtigte Landeslisten. Dies ist ein Novum in der Parteienlandschaft und die Praxis wird zeigen wie und ob es funktioniert oder ob die Piratenpartei wieder abtreten muss.

 

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