Anke Domscheit-Berg im Interview

Wie viel digitale Sicherheit will Deutschland eigentlich?

06.01.2015

Google hat einen Marktanteil von 95%. Facebook wird Intimes und Vertrauliches anvertraut. Kaum jemand verschlüsselt seine Mails. Wie wichtig ist den Deutschen die Privatsphäre im digitalen Raum eigentlich? Anke Domscheit-Berg im Interview zur Frage: Wie wird Datenschutz zu einem Thema für die Masse?

Was ist momentan ihr technisches Lieblingsspielzeug? Das neue Smartphone? Doch ein Tablet? Oder der internetfähige Fernseher im Wohnzimmer?

Ob wir es nun wollen oder nicht, die digitale Welt wächst und wir sind längst ein Teil von ihr. Da ist mehr als Facebook, Google, Apple, Microsoft und Amazon – und doch sind diese Konzerne sehr mächtig.

Anke Domscheit-Berg beschäftigt sich seit Jahren sehr intensiv mit diesen Themen. Mit Datenschutz, Datensammlern und der digitalen Gesellschaft. Sie engagiert sich für Transparenz und Teilhabe. Sie arbeitet für eine digitale Gesellschaft, in der die Regierung offen handelt. Und sie will bessere Chancen für weibliche Führungskräfte. Und sie sagt:

Offenbar glauben wir, nur, weil wir jetzt die Demokratie eine Weile haben, dass die für die Ewigkeit ist.

Wir sprechen mit Anke Domscheit-Berg über die Frage, wie Privatsphäre und Datenschutz zu einem Thema für die breite Masse werden können.

IMG_9369"Im Moment schützt uns die Datenflut vor ihrem Missbrauch. Das Ende dieses Schutzes ist schon bekannt und absehbar."Anke Domscheit-Bergengagiert sich für transparentes Regierungshandeln, gleiche Chancen für Frauen und Privatsphäre in einer digitalen Gesellschaft.