Anna – Das vernetzte Leben | Digitale Selbstbestimmung

Track me if you can

20.06.2018

Tracking ist der Feind der Anonymität im Internet. Denn darüber können Nutzer beobachtet und bewertet werden – mit weitreichenden Folgen. Ein Hörspiel-Podcast über Digitale Selbstverteidigung.

Schöne neue Welt

Das Internet ist kaputt„, stellt Sascha Lobo 2014 fest. Staatliche und kommerzielle Überwachung hätten dazu geführt, dass das Internet nicht mehr das perfekte Medium der Selbstbefreiung sei. Doch Pop-ups und Werbebanner können nicht nur lästig sein. Vielmehr werden sie auch dazu eingesetzt, detaillierte Nutzerprofile zu bilden. Aus Datenschutz-Perspektive ist das problematisch. Aber wie funktioniert die Überwachung? Und: Was kann man dagegen unternehmen?

Überwachungs-Techniken

Zur Überwachung werden verschiedenste Techniken eingesetzt. Seien es Cookies, Device Fingerprint oder Schattenprofile in sozialen Medien: Am Ende geht es darum, möglichst viel über Nutzer herauszufinden. Auf diese Weise werden individuell passende Werbeanzeigen ausgespielt, durch die sich Gratis-Angebote wie Facebook oder Google finanzieren.

Digitale Selbstbestimmung

Im Rahmen des Projektes „Anna – Das vernetzte Leben“ produziert detektor.fm gemeinsam mit dem Verein iRights eine Hörspiel-Podcastreihe zum Thema kommerzielle Überwachung. In der dritten Episode hat die Protagonistin Anna genug davon, ständig überwacht und ausgewertet zu werden. Gemeinsam mit einem Freund nimmt sie daher den Kampf dagegen auf – und das, ohne eine IT-Expertin zu sein.

„ANNA – Das vernetzte Leben“ gibt es auch als Podcast, u.a. Apple Podcast.

Redaktion: Adrian Breda


Zur Transparenz: detektor.fm ist offizieller Medienpartner von „ANNA – Das vernetzte Leben“.