AutoMobil | 5G Automotive Association: Was will die 5GAA?

Zwei Branchen, ein Ziel

10.10.2016

Die Zukunft ist vernetzt – im Haushalt, auf der Arbeit und im Verkehr. Ein Zusammenschluss von Automobilherstellern und Kommunikationsunternehmen will die Vernetzung im Bereich Verkehr nun gemeinsam vorantreiben. Aber was genau plant die 5G Automotive Association, kurz: 5GAA?

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Car-to-Car, Car-to-Infrastructure, Car-to-Everything die Vernetzung des Autos und des Straßenverkehrs schreitet immer weiter voran. In Zukunft sollen nicht nur die Autos miteinander kommunizieren, sie sollen auch mit ihrer restlichen Umwelt interagieren.

Damit diese Vision tatsächlich Realität wird, braucht es zwei Dinge: intelligente Autos und ein gut funktionierendes Netz. Deswegen haben sich nun mehrere Automobilhersteller und Kommunikationsunternehmen zusammengeschlossen, um an gemeinsamen Lösungen zu arbeiten. 5G Automotive Association  kurz: 5GAA heißt die Allianz. Zu ihren Mitgliedern zählen unter anderem BMW und Audi, Huawei und Nokia. Ausgerechnet die Kommunikationsriesen Telekom und Vodafone sind erstaunlicherweise nicht dabei allerdings seien weitere Unternehmen herzlich Willkommen, so der Verein.

5G als Basis für die vernetzte Zukunft

Auf Basis des 5G-Netzes soll die Vernetzung im Automobilbereich vorangetrieben werden. 5G ist der Nachfolger von LTE und soll noch schneller, flexibler und leistungsstärker sein. Die Reaktionszeit bei Eingaben soll mit diesem Netz gegen Null gehen. Dies ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um autonomes Fahren in der Zukunft zu ermöglichen. Bis es aber tatsächlich soweit ist, muss noch einiges geschehen: Der Netzausbau in Deutschland kommt eher schleppend voran, vielerorts ist noch nicht einmal LTE verfügbar. Wird das mit 5G tatsächlich alles besser?

Es muss Hand in Hand gehen mit den Gesetzgebern. – Markus Dillinger, Huawei Deutschland

Durch die gemeinsame Entwicklung von Funknetzen und Fahrzeugen möchten die bislang acht Mitgliedsunternehmen neue Standards setzen, die die Mobilität in Deutschland und anderswo  von Grund auf revolutionieren.

Aber was hat der „Ottonormalverbraucher“ eigentlich davon? Autofahren funktioniert doch auch jetzt schon ganz gut: Einsteigen, losfahren, aussteigen was braucht es denn sonst noch?

5GAA als Basis für vernetztes Fahren?

Dabei zeigen schon jetzt intelligente Systeme, was die Zukunft so zu bieten hat: Einige Kommunen setzen auf die Kommunikation zwischen Ampeln und Autos, um den Verkehr fließender zu gestalten. Es gibt smarte Parkanlagen, die den Autofahrern schon auf dem Weg mitteilen, ob überhaupt noch eine Lücke frei ist. Und das sei erst der Anfang, so die Experten.

detektor.fm-Moderator Lucas Kreling hat mit Markus Dillinger von Huawei und Christoph Voigt von Audi über die Zukunft des vernetzten Verkehrs gesprochen. Dillinger ist Mitglied des Vorstands, Voigt Vorsitzender des Beirats der 5GAA.

+++ Hinweis: Wir bitten um Entschuldigung für die Einschränkungen in der Tonqualität. +++

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