Was Behörden von Mail-Anbietern wissen wollten

Telekom und Posteo veröffentlichen Transparenzberichte

05.05.2014

Fast 50.000 Telekom-Anschlüsse wurden im vorigen Jahr von Behörden überwacht. Das hat das Unternehmen heute bekanntgegeben. Kurz vorher hatte auch der E-Mail-Anbieter Posteo heute einen Transparenzbericht veröffentlicht.

Bei Posteo wurden im letzten Jahr Informationen zu sieben Email-Postfächern angefragt. Foto: Miniyo73 | flickr.com | CC BY-SA 2.0

ist der Inhaber von Posteo. Seine Firma verdient am Wunsch nach mehr Datenschutz, denn Nutzer zahlen einen Euro pro Monat für ihr Postfach."Wir hoffen, dass viele Anbieter nachziehen weil wir es für eine Demokratie notwendig finden, dass solche Berichte existieren."Patrick Löhrist der Inhaber von Posteo. Seine Firma verdient am Wunsch nach mehr Datenschutz, denn Nutzer zahlen einen Euro pro Monat für ihr Postfach.  

Als erster deutscher Anbieter hat der Email-Dienstleister Posteo heute einen Transparenzbericht vorgelegt. Er dokumentiert die Anfragen von Strafverfolgungsbehörden und Nachrichtendiensten, die der Provider im Jahr 2013 erhalten hat. Außerdem informiert  er darüber, wie oft tatsächlich Daten herausgegeben wurden.

Im Gegensatz zu großen US-Konzernen halten sich deutsche Internetfirmen mit Transparenzberichten bisher eher zurück. Jetzt hat die Deutsche Telekom heute nachgezogen und bekanntgegeben, dass im letzten Jahr knapp 50.000 Telekom-Anschlüsse von Behörden überwacht wurden.

Wie solche Anfragen von Behörden aussehen, darüber haben wir mit Patrick Löhr, dem Geschäftsführer von Posteo, gesprochen.