Bezahlen im Internet soll mit LaterPay einfacher werden

LaterPay möchte dabei helfen, online Geld zu verdienen

22.07.2014

Ein Blogartikel kostet 15 Cent, ein Paket mit zusätzlichen Fotos 99 Cent. Mit kleinen Beträgen sollen Bloggerinnen und Blogger langfristig Geld verdienen. Stephan Goldmann testet LaterPay seit drei Wochen und hat uns von seinen Erfahrungen berichtet.

Nur ein paar lausige Pennies oder großer Reichtum? LaterPay möchte mehr Menschen dazu bringen, für Inhalte im Netz zu bezahlen.

Foto: Euros von JWPhotography2012 bei Flickr (CC BY 2.0)

Für Kai Diekmann, den Chefredakteur der Bild, war die Sache klar: „Es gibt den verfluchten Geburtsfehler des Internets, dass das Internet kostenlos ist. Diesen Fehler werden wir nicht korrigieren können“, sagte er im Jahre 2009.

Auch wenn andere wie beispielsweise Dirk von Gehlen von der Süddeutschen Zeitung das anders sehen: Die meisten journalistischen Angebote im Netz sind kostenlos verfügbar, nur ein Bruchteil der User zahlt für die Angebote.

Viele Angebote, aber nur wenige bezahlen

An Bezahlangeboten mangelt es dabei nicht: Die New York Times hat bereits eine Paywall eingeführt, die Bild ebenso. Zeit Online und Süddeutsche.de werden wohl noch in diesem Jahr nachziehen. Blogs setzen auf Bezahldienste wie Paypal oder Flattr.

Die Kritik an vielen der aktuellen Modelle: Sie sind zu kompliziert. Um das Bezahlen einfacher zu machen, tritt der Dienst LaterPay an. Das Blog Lousy Pennies setzt LaterPay schon seit drei Wochen ein. Wie der Dienst funktioniert und ob Medienschaffende sich auf mehr Geld freuen können, darüber sprechen wir mit Stephan Goldmann, einem der Autoren von Lousy Pennies.

Stephan Goldmann, Autor bei Lousy Pennies

Foto: Juliane WeberWir versuchen auf Lousy Pennies, Artikel mit einem Preis zu versehen, die einen Mehrwert haben für den Leser, für den er auch bereit ist, zu zahlen.Stephan GoldmannAutor beim Blog "Lousy Pennies" (Foto: Juliane Weber)