Big Data: “Politische Kontrolle ist notwendig”

11.03.2014

Was lese ich, welche Musik höre ich, welche Internet-Seiten besuche ich – all das sind Informationen, die Konzerne über uns sammeln. Aber ist hier nicht der Gesetzgeber gefragt, das massenhafte Sammeln und Auswerten der Daten zu regulieren?

Das Bild zeigt ein Netzwerk von 8.500 Wissenschaftlern, die zwischen 2008 und 2012 zum Hepatitis-C-Virus publiziert haben. Zudem werden die fast 60.000 Verbindungen zwischen den Autoren dargestellt. Foto: Andy Lamb | Flickr | Lizenz: CC BY 2.0

meint, dass es einheitliche europäische Regeln für Big Data braucht.Viktor Mayer-Schönbergermeint, dass es einheitliche europäische Regeln für Big Data braucht. 

Der Schwerpunktbereich der aktuellen Computermesse CeBIT heißt Big Data. Die Unternehmen wollen dort Angebote für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Kundendaten vorstellen.

Angst vor Datenmissbrauch

Denn viele Deutsche fürchten einen Missbrauch ihrer persönlichen Daten. Einige fordern bereits die Politik dazu auf, einzuschreiten und klare politische Regeln festzulegen.

Inwiefern politische Regulierung notwendig und überhaupt möglich ist, das haben wir mit Viktor Mayer-Schönberger besprochen. Er ist Autor des Buches „Big Data: Die Revolution, die unser Leben verändern wird“ und ist Professor am Oxford Internet Institute.

Aufgrund der Gefahren müssen wir uns schon heute überlegen, in welchen Bereichen wir Big Data nicht anwenden wollen. – Viktor Mayer-Schönberger