Was wichtig wird | CES 2019 in Las Vegas

Was die CeBIT immer hätte sein können

08.01.2019

Spätestens seit dem Aus der CeBIT ist die CES zur weltweit wichtigsten Technikmesse geworden. Jürgen Kuri von heise online erklärt die Trends der CES 2019.

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Die CES 2019 beerbt die CeBIT

Die Rettung der CeBIT ist missglückt. Festival-Flair sollte die einst prägende Technikmesse in Hannover 2018 auffrischen. Aber die großen Aussteller waren in den letzten Jahren nicht mehr vertreten. Und auch die Besucherzahlen nahmen rapide ab. Deswegen wurde die CeBIT für 2019 abgesagt. Die neue Leitmesse ist die CES in Las Vegas. Denn die CES 2019 ist das, was die CeBIT immer hätte sein können, sagt Jürgen Kuri:

Die CES hat sehr früh den Sprung gewagt von einer reinen Unterhaltungselektronikmesse […] zu einer Messe, die im Prinzip alles abbildet, was IT-Technik braucht. – Jürgen Kuri, stellvertretender Chefredakteur heise online

Von gewöhnlichen Laptops bis zu Bildschirmen, die sich zusammenrollen, ist auf der CES 2019 alles vertreten.

Die aktuellen Trends

Ein Haupttrend der CES 2019 sind künstliche Intelligenz und die sprachgesteuerten Assistenten, sagt Jürgen Kuri. Denn Alexa und Konsorten werden mit anderen Trends verbunden und beispielsweise als Steuerung in Elektroautos eingebaut. Die Sprachassistenten haben sich nämlich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt:

Wieviel die inzwischen an Kontext verstehen, ist manchmal doch sehr überraschend. […] Dass sie verstehen, dass zum Beispiel der dritte Befehl sich auf den ersten bezieht und ähnliches. Das war vor zwei, drei Jahren noch unvorstellbar und geht inzwischen relativ problemlos. – Jürgen Kuri

Welche weiteren Trends setzt die CES? Welche Spielereien wirken absurd? Und wie intelligent und vernetzt sind die Kühlschränke diesmal? Diese Fragen klärt Jürgen Kuri, stellvertretender Chefredakteur von heise online im Gespräch mit detektor.fm-Moderator Christian Erll.

CarsharingDas ist bei vielen Sachen so, dass man beim ersten Blick denkt: Nee, das ist ja völliger Unsinn. Aber in der Weiterentwicklung kann es dann doch sinnvoll sein. Das gilt im Prinzip auch für den vernetzten Kühlschrank. Natürlich ist es sinnvoll, irgendwo in der Küche ein Bedienpanel zu haben, auf dem man nicht mit den fettigen Fingern vom Kochen rumpatschen muss.Jürgen Kuriist stellvertretender Chefredakteur von heise online und gibt dem intelligenten Kühlschrank doch noch eine Chance. 


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