Cookies gegen Cookies – Das Ende personalisierter Werbung?

27.11.2012

Die deutsche Werbebranche will im Umgang mit dem Datenschutz transparenter werden. Dafür hat sie sich eigene Richtlinien vorgeschrieben. Doch wie wirksam ist die Selbstregulierung?

Im Internet surfen macht uns zum gläsernen Bürger - kritisieren Datenschützer. Nun steuert die Online-Werbebranche dagegen. Foto: © Marcus Brandt/dapd

Zur Weihnachtszeit wollen sich viele Menschen den Stress in den Kaufhäusern ersparen und kaufen daher ihre Geschenke über das Internet ein. Doch dabei hinterlassen die Internetnutzer Spuren in der digitalen Welt.

Datenschutzbeauftragter für das Land Schleswig-Holstein.Thilo WeichertDatenschutzbeauftragter für das Land Schleswig-Holstein. 

Datenschützer warnen

Mit Hilfe sogenannter Tracking-Cookies kann personalisierte Werbung generiert werden, die auf jeden Nutzer speziell zugeschnitten ist. Was einige Personen als nützlich erachten, ist Datenschützern ein Dorn im Auge. Daher hat die EU zu Beginn des Jahres einen Vorschlag für eine veränderte Datenschutzverordnung auf den Weg gebracht, die die Sicherheit der Internetnutzer stärken soll.

Echte Selbstregulierung?

Der „Deutsche Datenschutzrat Online-Werbung„, ein Zusammenschluss von Unternehmen der Werbebranche, hat nun jedoch eine eigene Initiative gestartet, die mehr Transparenz für die Nutzer verspricht. Durch ein Piktogramm in den Werbebannern und dem Einsatz von Präferenzmanagern soll der Datenschutz verbessert werden.

Ob die selbstregulierenden Maßnahmen wirklich eine Besserung für den Verbraucher darstellen, haben wir mit Thilo Weichert besprochen. Er ist der Datenschutzbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein.

Cookies gegen Cookies - Das Ende der personalisierten Werbung?