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Domscheit-Berg vs. WikiLeaks: Der Streit geht weiter

Der ehemalige WikiLeaks Sprecher Daniel Domscheit-Berg soll 3500 Daten vernichtet haben. Damit geht der Enthüllungsplattformen-Streit in eine nächste Runde.

Markus Beckedahl - ist Chefautor bei <em>netzpolitik.org</em> und Mitglied der Enquête-Kommission Internet und digitale Gesellschaft.

ist Chefautor bei netzpolitik.org und Mitglied der Enquête-Kommission Internet und digitale Gesellschaft.
Markus Beckedahl

Es scheint eine „Never Ending Story“ zu sein. Im vergangenen Sommer verlässt der ehemalige WikiLeaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg das Netzwerk, um seine eigene Enthüllungsplattform OpenLeaks zu gründen. Allerdings nicht ohne Daten von WikiLeaks zu entwenden. Nach eigenen Aussagen nur, weil sie dort nicht sicher wären.

Jetzt soll Domscheit-Berg die 3500 unveröffentlichten Daten einfach gelöscht haben. Was das für WikiLeaks bedeutet und ob man den Berichten überhaupt Glauben schenken kann, das fragen wir Markus Beckedahl. Er ist Chefautor bei netzpolitik.org und Mitbegründer der Digitalen Gesellschaft e.V.