Doppelklick | VFL Wolfsburg besitzt Profi-FIFA-Team

"Wir möchten auch im e-Fußball die bestmögliche Leistung erbringen."

29.03.2016

Vor knapp einem Jahr hat der VFL Wolfsburg sein Bundesliga-Team mit zwei eSportlern erweitert. Sie vertreten den Verein bei professionellen FIFA-Turnieren an der Konsole. Ein Gespräch mit VFL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann.

Ein Bindeglied zwischen realem und virtuellem Sport

eSportler werden in den betreffenden Kreisen oft gefeiert wie Popstars. In der breiten deutschen Öffentlichkeit finden sie dagegen kaum statt, sondern werden nur bei großen eSport-Events thematisiert. Der VFL Wolfsburg aber hat im Mai letzten Jahres ein Projekt gestartet, das den „echten“ und ungemein populären Fußball mit dem eSport verknüpfen soll: Der Fußball-Club hat ein eigenes Profi-FIFA-Team gegründet.

Profi-FIFA-Team auf professionellem Niveau

Benedikt „Salz0r“ Salzer und Daniel „Dani“ Fink waren die ersten Spieler für den VFL. Dani ist zwar bereits wieder ausgestiegen, doch Anfang des Jahres hat Wolfsburg mit dem Spieler David Bytheway (DaveBtw) aus England nachgelegt. Das Projekt ist bislang erfolgreich genug, dass der Verein weiter investieren und zukünftig auch verstärkt eSport-Events veranstalten will.

Am Wochenende hatten wir eine Autogrammstunde mit André Schürrle und Maximilian Arnold, da war David auch dabei. Und seine Autogramme waren kaum weniger gefragt als die der tatsächlichen Fußballer. – Thomas Röttgermann, Geschäftsführer VFL Wolfsburg

Über das Engagement und das erste Jahr im eSport hat Doppelklick-Moderator Javan Wenz mit einem der VFL-Geschäftsführer, Thomas Röttgermann, gesprochen.

Thomas RoettgermannEs gibt natürlich Menschen, die sagen: Da sitzt man auf einem Stuhl und bewegt die Finger. Ich sage, das ist beim Schach auch nicht anders. Trotzdem bestreitet niemand, dass das eine Sportart ist.Thomas Röttgermanneiner der VFL-Wolfsburg-Geschäftsführer. 

Redaktion: Javan Wenz

Übrigens: Die nächste Ausgabe von Doppelklick läuft am 29. April ab 20 Uhr im detektor.fm-Wortstream.


Die eSport-Sendung „Doppelklick“ gibt es auch als Podcast.