“Feinde des Internets” – Reporter ohne Grenzen veröffentlichen Bericht

12.03.2012

China, Iran und Syrien sind Staaten, die im Bericht über die "Feinde des Internets" ganz weit oben stehen. Diesen Bericht veröffentlicht «Reporter ohne Grenzen» heute - pünktlich zum Welttag gegen Internetzensur.

Immer mehr Länder zensieren ihre Internetinhalte - Der Iran will sogar ein eigenes “nationales Internet”. / Foto: © Michael Kappeler/dapd

von «Reporter ohne Grenzen». / Foto: Daniel Porsdorf, schein-berlin.deMatthias Spielkampvon «Reporter ohne Grenzen». / Foto: Daniel Porsdorf, schein-berlin.de 

Blogger und Online-Journalisten werden immer häufiger wegen ihrer Arbeit unter Druck gesetzt: Das berichtet die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG). Dabei kritisiert ROG vor allem Staaten wie China, Iran und Syrien. Mindestens 150 Journalisten und Blogger sind allein in diesem Jahr schon wegen ihrer Arbeit festgenommen worden.

Heute veröffentlicht die Organisation zum vierten Mal ihren Netzbericht “Feinde des Internets”. Der Bericht listet alle Länder auf, die die Meinungsfreiheit einschränken und massiv überwachen. Damit möchte ROG auf die weltweit zunehmende Zensur und Einschränkungen gegen Blogger und Internetnutzer aufmerksam machen.

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Im Vergleich zum vergangenen Jahr hat sich die Liste vergrößert. Neu hinzugekommen sind Bahrain und Weißrussland. Neben den zwölf Ländern mit Zensur stehen 14 Länder bei Reporter ohne Grenzen „unter Beobachtung“. Darunter fallen auch demokratische Länder wie Frankreich und Australien.

Über den Bericht „Feinde des Internets“ und die weltweite Entwicklung in der Presse- und Medienzensur sprechen wir mit Mattihas Spielkamp, Vorsitzender bei Reporter ohne Grenzen und selbst Journalist und Blogger.