Game of Thrones, Virtual Reality und Boaty McBoatface – Die Digitalthemen der Woche mit WIRED Germany

Britisches Multimillionen-Schiff soll "Boaty McBoatface" heißen

19.04.2016

Berlin hat ein eigenes Virtual-Reality Kino, eine Journalistin will sich Informationen zu Jon Snows Tod erklagen und das Netz möchte ein britisches, 200 Millionen Pfund teures Forschungsschiff "Boaty McBoatface" nennen. Die Digitalthemen der Woche mit Domenika Ahlrichs von WIRED Germany.

Obama soll Geheimnis um Jon Snow herausgeben

Die US-Serie Game of Thrones geht am 24. April in die nächste Runde. Besonders heiß wird im Vorfeld diskutiert, ob der in der fünften Staffel verstorbene Jon Snow zurückkehrt. Die Schauspieler und Produzenten halten bislang dicht, doch nun tut sich möglicherweise ein Leck auf: US-Präsident Barack Obama durfte die Serie bereits sehen und weiß demnach um das Geheimnis.

Eine Journalistin hat nun einen Antrag auf Informationsherausgabe an die amerikanische Regierung gestellt.

Erstes VR-Kino in Berlin

Ein Besuch im Kino ist für gewöhnlich ein recht soziales Ereignis. Gemeinsam mit etlichen Menschen auf eine riesige Leinwand zu schauen und auch gemeinsam zu reagieren, das ist der Reiz.

Virtual-Reality-Brillen sind dagegen das genaue Gegenteil. Von der Außenwelt bekommt der VR-Nutzer absolut gar nichts mehr mit. Dennoch gibt es in Berlin nun ein VR-Kino. Die Besucher sitzen hier in Drehstühlen und können sich, jeder für sich, einen achtminütigen Dokumentarfilm ansehen.

„Boaty McBoatface“

Ein besonders skurriles Thema ist die Namensfindung für ein neues, 200 Millionen Pfund teures Polarforschungsschiffs in Großbritannien. Die Netzgemeinde war aufgerufen, einen passenden Namen auszusuchen.

Das Ergebnis ist nun allerdings nicht im Sinne des Erfinders: Gewonnen hat der Name „RSS Boaty McBoatface“, frei übersetzt also „Bötchen McBootsgesicht“. Das letzte Wort hat aber der zuständige Wissenschaftsrat. Ob das Schiff also tatsächlich den abgestimmten Namen bekommt, ist nicht sicher.

Über die Digitalthemen der Woche hat detektor.fm-Moderator Javan Wenz mit der stellvertretenden Chefredakteurin der deutschen WIRED, Domenika Ahlrichs, gesprochen.

Foto: Wolfgang SpahrAuch der Rapper Pitbull musste einmal in einem Walmart in Alaska auftreten, weil das Netz es so entschieden hat.Domenika Ahlrichsist stellvertretende Chefredakteurin bei WIRED Germany.