Kreativität lernen, Roboter für Zuhause & VR-Brillen und Alkohol

Wenn Sci-Fi auf Alkohol trifft

31.05.2016

Kreativität kann man lernen, Roboter halten Einzug in unserem Alltag und VR-Brillen sind betrunken mit Vorsicht zu genießen. Die Digitalthemen der Woche mit Nikolaus Röttger von der WIRED.

Kreativität lernen? Vorteil für Assoziations-Profis

Kann man Kreativität Lernen? Ja, sagen Wissenschaftler. Zumindest, wenn man gut im Assoziieren ist. Denn wer schnell kreative Kausalketten erkennen kann, ist auch besser in der Problemlösung. Deadlines hingegen hemmen den Kreativität. „Unter Druck kann ich am Besten“ ist also keine Prokrastinations-Ausrede mehr.

Wenn du eine Eingebung hast, ist es häufiger richtig, als wenn du kurz vor der Deadline etwas analytisch abgeben musst. – Nikolaus Röttger, WIRED Germany

Süßer Sci-Fi-Helfer

Ultralogische Raumschiff-Droiden oder kaltblütige Tötungsmaschinen. So richtig gut ist das Ansehen von menschenähnlichen Robotern nicht. Dabei wird aus den einstigen Sci-Fi-Dystopien langsam Realität. So stellte Asus gerade einen kniehohen Roboter vor, dem seinem Besitzer im Haushalt helfen soll. Und „Zenbo“ wirkt wesentlich harmloser als Data, Terminator und Co.

Mit diesem Video hat Asus seinen neuen Haushaltsroboter vorgestellt. 

Visueller Rausch

Streiten, Strippen, Singen: Im Suff machen Menschen allerlei Dinge, die sie nüchtern für eine eher suboptimale Idee halten würden. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis auch die Virtual Reality-Brillen dem betrunkenen Entdeckergeist zum Opfer fallen. Und bescheuert aussehen ist noch die beste Option, wenn man mit einem Bildschirm vor den Augen durch die Wohnung springt.

Die Kollegen, die das hier mit dem Bier ausprobiert haben, die sind tatsächlich auch auf diesem Selfie-Tennis hängen geblieben. – Nikolaus Röttger.

Was wir also beim Selfie-Tennis im Suff lernen können, wie Roboter unser Leben verändern und wie man seine Kreativität steigern kann? Darüber hat detektor.fm-Moderator Alexander Hertel mit Nikolaus Röttger von der WIRED Germany gesprochen.

Nikolaus Röttger, Chefredakteur von Wired GermanyMan spielt da gegen sich selbst Tennis. Man schlägt, dann ändert sich die Richtung und man schlägt ihn wieder. Das ist schon ein komisches Spiel.Nikolaus Röttgerspricht hier über neumodisches Tennis, hat die VR-Brille auch ausprobiert, war dabei jedoch nüchtern. Foto: privat