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Netzhelden | Kunstaktion: Ein Shot nach Facebook-Likes gemischt

Verträglichkeit schmeckt nach Zitrone

Jeder kennt das Dilemma: Die Cocktailauswahl auf der Getränkekarte ist riesig. Wie soll man da den Richtigen finden? Das Kunst-Projekt „The Social Shot“ verspricht Abhilfe: Dort bekommt jeder seinen individuellen Drink gemixt – je nach Persönlichkeit, ermittelt durch Facebook-Likes. Na dann, Prost!


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Das ist so ein klassisches Beispiel für eine Sache, von der man gar nicht wusste, dass sie einen interessiert: bis man davon erfährt. Wie schmeckt wohl ein Cocktail aus den Eigenschaften der eigenen Persönlichkeit? Das Kunst-Projekt „The Social Shot“ beantwortet genau diese Frage. Drei Studenten und ein Mitarbeiter der Kunsthochschule Kassel haben eine automatisierte Roboter-Bar entwickelt, die jedem einen individuellen Shot mixt.

Wie wird der Shot gemixt?

Zuerst muss man sich an der Bar mit seinem Facebook-Konto vernetzen. Anhand der Likes wird nun ein Persönlichkeitsprofil entwickelt, immer aus fünf Parametern: Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus. Entwickelt wurde dieser Algorithmus an der Cambridge University in England.

Jeder dieser Parameter steht für eine Zutat, die später in den Cocktail kommt. Je mehr man eines der Merkmale erfüllt, desto mehr Milliliter werden in den Cocktail gemixt. Zitronensaft steht beispielsweise für Verträglichkeit und Basilikumlikör für Offenheit. Der Clou dabei: Jede Zutat hat eine andere Dichte. Deshalb lassen sich die einzelnen Flüssigkeiten aufeinander stapeln.

Und so sieht der Social Shot dann aus:

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Welche Eigenschaft beispielsweise nach Wodka schmeckt, verrät Ze.tt-Redakteur Philipp Kienzl im Interview mit detektor.fm-Moderatorin Doris Hellpoldt.

Philipp Kienzl vom Online-Magazin ze.tt - sucht die interessanten Geschichten im Netz.

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Man hat am Ende ein lesbares und trinkbares Diagramm seiner Persönlichkeit.Philipp Kienzl vom Online-Magazin ze.tt

Redaktion: Laura Zachmann

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