Meine Daten, mein Geld – Revolution im Datenhandel?

13.03.2014

Treuepunkte und Payback waren gestern. Nun bestimmt der Mensch wieder selber über seine Daten. Warum sollen sich Google und Co. auch eine goldene Nase verdienen? Das Hamburger Start-Up Data "Fairplay" will helfen, den Datenhandel neu auszurichten.

Wohin Daten in Zukunft fließen, kann der Nutzer vielleicht selbst entscheiden. Foto: r2hox | flickr.com | Lizenz: CC BY-SA 2.0

Die Macher des jungen Internet-Unternehmens Data Fairplay verstehen sich als eine Reaktion auf den NSA-Skandal und große Konzerne, die mit fremden Daten ein Vermögen verdienen. Das Unternehmen aus Hamburg setzt sich für den Dateneigentümer ein und scheint damit einen Volltreffer zu landen.

Es wird so sein, dass ich als Dateneigentümer immer die Hoheit über meine Daten behalte. – Albrecht von Truchseß

Mitgründer von Data FairplayAlbrecht von TruchseßMitgründer von Data Fairplay 

Niemals genug

Das Interesse an Daten wird in absehbarer Zeit nicht sinken. Der Markt orientiert sich immer stärker an spezifischen Zielgruppen, über die man genaue Informationen braucht. Im kapitalistischen System geht es darum, immer mehr zu verkaufen – die Rolle von Daten und somit Wissen über den Käufer ist dabei von unschätzbarem Wert.

Welche Informationen wieviel Wert sind und wie der private Handel mit persönlichen Daten aussieht, hat uns Albrecht von Truchseß erklärt. Er ist einer der Gründer von Data Fairplay.