Was wichtig wird | Passwort-Sicherheit und Huawei-Spionage

"Wenn das Passwort sicher ist, ist es sicher"

05.02.2019

Wieso sollte man das Passwort manchmal nicht ändern, und betreibt Huawei wirklich Spionage? Wir sprechen mit Jürgen Kuri von heise online.

PGP-Angriff

Ändere dein Passwort, wenn es geknackt wurde

Entgegen der weitläufigen Meinung macht es ein Passwort nicht sicherer, wenn man es regelmäßig ändert. Wo nichts geknackt wurde, muss man auch nichts ändern. Denn: entweder ein Passwort ist sicher – dann muss man es nicht ändern. Oder, es ist nicht sicher – dann sollte man von vornherein ein sicheres Passwort wählen.

Wenn man ein Passwort ändert, dann nur, wenn man befürchtet, dass es geknackt wurde! – Jürgen Kuri, heise online

Der „Ändere dein Passwort“-Tag ist damit gar nicht sonderlich sinnvoll. Ob das eigene Passwort geknackt oder geleaked wurde, kann man auf verschiedenen Blogs nachschauen. Auch, ob die E-Mail-Adresse in einem Datensatz auftaucht, wird angezeigt. Keine Angst: Der Blog ist seriös. Trotzdem sollte man natürlich nicht grundlos auf Seiten sein Passwort angeben. Verantwortungsbewusst mit seinen Daten umzugehen gehört im Internet einfach dazu.

So lief der PGP AngriffEs ist eher unwahrscheinlich, dass Huawei Spionage betreibt.Jürgen Kuriist Chefredakteur bei heise online. 

Spionage bei Huawei?

Das gilt auch in der Causa Huawei. Seit Wochen schon geistert die angebliche Spionage von Huawei im Auftrag der chinesischen Regierung durch die Presse. Wie wahrscheinlich das ist, hat Jürgen Kuri für uns eingeschätzt. Er spricht mit detektor.fm-Moderator Nico Van Capelle über unsere digitalen Themen der Woche.


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