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Bild: detektor.fm
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PodcastPodcast | Faking Hitler

Die Geschichte der gefälschten Hitler-Tagebücher

Mit Originaltonbandaufnahmen und Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wird in „Faking Hitler“ die Geschichte der gefälschten Hitler-Tagebücher neu aufgerollt.

„Faking Hitler“: Die Geschichte hinter dem Skandal

Malte Herwig ist selbst Journalist beim Stern und Host des Podcasts „Faking Hitler“, der die unglaubliche Geschichte der vermeintlichen „Hitler-Tagebücher“ erzählt: Gerd Heidemann ist in den 1980er-Jahren Reporter beim Stern. Er hatte schon immer eine große Faszination für außergewöhnliche Geschichten und Gegenstände aus der Zeit des Nationalsozialismus — und ist deshalb sehr empfänglich für den angeblichen Sensationsfund: ein Tagebuch von Hitler. Er sucht nach weiteren Bänden und als er glaubt, die Hitler-Tagebücher endlich gefunden zu haben, kann er sein Reporterglück kaum fassen.

Es ist der 15. Januar 1981. Gerd Heidemann hat es endlich geschafft, den Mann ans Telefon zu bekommen, der einem bekannten Sammler ein Buch gegeben hat, das sofort Heidemanns Aufmerksamkeit erregte. Ein echtes Tagebuch. Von Hitler. Konnte das wirklich wahr sein?

Malte Herwig, Host von „Faking Hitler“

Am 25. April 1983 tritt der Chefredakteur des Wochenmagazins Stern vor die Presse und verkündet: Man habe die Tagebücher von Adolf Hitler gefunden. Der Scoop entwickelt sich aber bald zu einem Skandal, als sich herausstellt, dass die Tagebücher eine Fälschung sind.

Gerd Heidemann telefoniert indes häufig mit dem Verkäufer und Fälscher der Tagebücher, Konrad Kujau, von dem Heidemann glaubt, er hieße Konrad Fischer. Heidemann schneidet die Telefonate mit — und es entstehen Aufnahmen, die nun im Podcast „Faking Hitler“ zu hören sind. Zusammen mit Gesprächen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Auszügen aus den angeblichen Tagebüchern bringt uns Podcast-Host Malte Herwig den größten Presseskandal der Bundesrepublik näher.

„Faking Hitler“ ist ein zehnteiliger Podcast, der Anfang 2019 erschienen ist — produziert von Pool Artists für den Stern. Der Podcast wurde unter anderem für den Deutschen Podcast-Preis 2020 als „Beste journalistische Leistung“ nominiert und mit dem European Publishing Award 2020 als bester Podcast ausgezeichnet.

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