Das Projekt „SimRa: Sicherheit im Radverkehr“ startet

Wo fährt es sich am Besten?

28.09.2018

Als Radfahrer in Großstädten setzt man sich täglich verschiedenen Gefahren aus. Ein Projekt der TU Berlin will gemeinsam mit Bürgern eine App entwickeln, die den Straßenverkehr sicherer machen soll.

Wechsel zu mehr Radverkehr

Das Fahrrad hat viele Vorteile: Es schont das Klima, man bleibt fit und spart auch noch Geld. Deshalb gibt es insbesondere in größeren Städten Bemühungen um eine Verkehrswende. Auch europaweit gibt es verschiedene Überlegungen, wie man das Fahrradfahren attraktiver machen kann.

Prävention durch „SimRa“

Doch das Problem ist, es wird zu wenig in den Ausbau von sicheren Fahrradwegen investiert.

So kommt es in Großstädten immer wieder zu schweren Fahrradunfällen. Vor allem in Berlin leben Fahrradfahrer gefährlich. Wegen solcher Nachrichten trauen sich viele Menschen schlichtweg nicht auf’s Rad.

Das Projekt „SimRa – Sicherheit im Radverkehr“ von der Technischen Universität Berlin möchte dem entgegenwirken. Mithilfe der Citizen-Science-Initiative sollen Daten über Unfälle und Beinahe-Zusammenstöße von Fahrradfahrern gesammelt werden. Auf Basis dieser Daten soll eine App entstehen, mit der Fahrradfahrer auf einem Blick erkennen, wo sie besonders vorsichtig sein müssen. Doch die App soll auch der Politik helfen.

Wenn man diese Sachen erfasst, hat man eine Informationsbasis, auf der man dann Maßnahmen ergreifen kann. – David Bermbach, TU Berlin

Wie genau das Projekt „SimRa“ funktioniert, darüber hat sich detektor.fm-Moderator Philipp Weimar mit David Bermbach unterhalten. Er ist Juniorprofessor an der Technischen Universität Berlin und Entwickler der geplanten App.

David BermbachWir werden uns hinterher angucken, [...] wo man in welcher Form was verändern kann, und dann tatsächlich auch an die Politik herantreten, mit dem Ziel, dass dort Dinge sich ändern.David Bermbachmöchte mit seinem Projekt den Radverkehr umgestalten 

Redaktion: Irma Klundt