Videospieltrend „Battle Royale“

Last man standing

29.03.2018

Das Videospielgenre "Battle Royale" zieht zurzeit Millionen Spieler vor den Bildschirm. Im Mittelpunkt des Trends stehen die Spiele "Playerunknown's Battleground" und "Fortnite: Battle Royale".

Battle Royale: kämpfen, kämpfen, kämpfen

Das Prinzip des „last man standing“ wird in diesem Videospiel-Genre wörtlich genommen. Denn im „Battle Royale“ kämpfen 100 Spieler gegeneinander, bis schließlich nur noch einer am Leben ist. Spielort ist eine räumlich begrenzte Insel, auf der die Spieler neue Waffen und Ausrüstung finden können.

Trotz des simplen Spielprinzips erfreut sich das Spiel-Genre weltweit großer Beliebtheit. Besonders gefragt sind die Spiele „Playerunknown’s Battleground“ und „Fortnite: Battle Royale“. Erst im Jahr 2017 veröffentlicht, können sich beide Survival-Shooter über Millionen Spieler freuen.

Der Hype wird immer größer, weil durch ‚Fortnite‘ das Battle Royale kostenlos verfügbar ist. Das richtet sich ja dann auch an jüngere Leute, weil es ab 12 Jahren freigegeben ist. – Benedikt Schwimmbeck, Fachmagazin chip.de

Wer nicht spielt, der schaut

Besonders stark bemerkbar macht sich der Trend bei den Streaming-Zahlen: Allein einen YouTube-Livestream am Wochenende haben über eine Million Zuschauer verfolgt. In der Szene selbst erlangen die Streamer eine beachtliche Prominenz. So hat der Fortnite-Streamer Ninja bereits zusammen mit dem Rapper Drake gespielt.

Wenn man selber im Spiel in den ersten Minuten versagt, gewinnt der Streamer fast jede Runde und kann dabei auch noch sinnvolle Tipps geben, wie man besser wird. – Benedikt Schwimmbeck

Was hinter dem Hype um das Battle Royale steckt, darüber hat detektor.fm-Moderatorin Isabel Woop mit Benedikt Schwimmbeck vom Fachmagazin chip.de gesprochen.

Battle RoyaleWichtig wäre es einfach, dass vor allem die jüngeren Spieler ihren Eltern zeigen, was man alles im Spiel machen kann. Dass es nicht nur aus Kampf besteht [...], sondern auch aus dem Bauen und Erkunden der Welt.Benedikt Schwimmbeckordnet den Hype um das Spiel-Genre Battle Royale ein. 

Redaktion: Kaspar Weist