Neue Medien und soziale Netzwerke

Was hat Twitter an Soundcloud interessiert?

20.05.2014

Twitter möchte schon länger in die Musikwelt einsteigen. Als Partner ist dafür immer wieder das Berliner Musik-Start-Up Soundcloud im Gespräch gewesen. Es gilt für einige Beobachter als das "YouTube für Audio".

Alexander Ljung (Bild) hat zusammen mit Eric Wahlforss 2007 in Berlin das Start-up Soundcloud gegründet. Foto: LeWeb13 | Flickr | Lizenz: CC BY 2.0

Es ist das dritte Übernahmegerücht neben Apple und Beats sowie YouTube und Twitch innerhalb von zwei Wochen und hat kurzzeitig für Verwirrung gesorgt: Erst hieß es auf dem us-amerikanischen Technologie-Blog Re/code, der Kurznachrichtendienst Twitter wolle die Audioplattform Soundcloud kaufen.

denkt, dass Twitter mit der Übernahme von Soundcloud nur eine weitere Baustelle eröffnen würde.Es wirkt seitens Twitter wie ein Versuch zu zeigen: Wir sind da und wir machen etwas, um unser Wachstumsproblem zu bekämpfen.Martin Weigertdenkt, dass Twitter mit der Übernahme von Soundcloud nur eine weitere Baustelle eröffnen würde. 

Erst geprüft, dann dagegen entschieden

Kurz darauf hat Spiegel Online berichtet, dass sich Twitter gegen eine Übernahme des Berliner Unternehmens entschieden habe. Was sind die Gründe für das Interesse von Twitter an Soundcloud? Und was spricht gegen eine Übernahme?

Darüber haben wir mit Martin Weigert von netzwertig.com gesprochen. Er behält für die Seite als leitender Redakteur innovative Internet-Start-ups im Auge.