Was wichtig wird | Digitale Bezahlsysteme

Bundesbank fordert europäische Alternativen

16.04.2019

Digitale Bezahlsysteme gibt es von fast allen großen Playern der Technologie Szene: Apple, Google, Amazon. Das sind alles große private amerikanische Unternehmen, die damit auch den deutschen Markt bestimmen. Deshalb fordert jetzt die Bundesbank europäische Alternativen zu den Systemen der US-Techkonzerne.

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Digitale Bezahlsysteme

Smartphone oder Smartwatch statt Bargeld. Die neuen Bezahlsysteme sind auch in Deutschland verfügbar. Relativ weit verbreitet sind zum Beispiel Apple- und Google Pay. Deutsche Banken haben zwar teilweise entsprechende Apps und Systeme, doch man muss für jede Bank eine eigene App installieren.Und die wird dann eventuell gar nicht überall akzeptiert. Die großen Anbieter vereinen immer mehr Banken in ihrem System.

Google sperrt Huawei ausDie Banken verlieren an Macht.Jürgen Kuriüber den aktuellen Wandel. 

Damit geht der Trend bei den digitalen Bezahlsystemen, die vor allem jungen Menschen nutzen, in Richtung der großen US-Techkonzerne.

Eine europäische Alternative

Die Bundesbank fordert nun europäische und deutsche Alternativen, denn …

Es kann uns als Bundesbank nicht gleichgültig sein, wenn große Technologiekonzerne […] mehr und mehr die Kundenbeziehung übernehmen und den Banken lediglich noch die Rolle des Zahlungsabwicklers im Hintergrund bleibt. Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz in der Welt am Sonntag.

Aber was sind die Bedenken bei der Bundesbank? Strukturwandel und Machtverlust? Oder sind es die selben Befürchtungen, die auch die Menschen haben, die sich bisher gegen digitale Bezahlsysteme sträuben? Also Datenschutz und Sicherheit beim digitalen Bezahlen. Jürgen Kuri von heise online spricht mit detektor.fm-Moderatorin Bernadette Huber über digitale Bezahlsysteme.


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