Was wichtig wird | Einreiseverbot, Fake News und Panini-Webstars

Trump weder gewonnen, noch verloren

07.02.2017

Über 100 Unternehmen protestieren gegen das Einreiseverbot in die USA und Trumps Vorgehen, die Debatte zu Fake News ist in Deutschland noch nicht abgeebbt und bald gibt es ein Panini-Heft mit Webstars. Nikolaus Röttger von WIRED Germany im Gespräch.

Fake News

Einreiseverbot bedroht Unternehmen

US-Präsident Donald Trump ist mit seinem Eilantrag für sein Einreiseverbot vor Gericht gescheitert. Das Berufungsgericht in San Francisco hat entschieden, dass beide Parteien Argumente vorlegen müssen. Diese sind zunächst schriftlich eingegangen. Neben dem Schreiben vom Justizministerium in Washington, dass das Vorgehen von Trump als rechtskonform einstuft, haben sich auch die Gegner gemeldet.

Sowohl die Bundesstaaten Washington und Minnesota sehen in der Bestimmung einen Verfassungsbruch, als auch Unternehmen aus der Technologie-Branche. Über 100 Unternehmen haben einen Brief an das Berufungsgericht geschrieben. Sie betonen darin, wie wichtig die freie Einreise für sie ist. Nun wird noch ein mündliches Verfahren folgen, beim dem noch einmal über das Einreiseverbot entschieden wird.

Fake News von links

Der Wahlkampf für die Bundestagswahl 2017 ist schon im vollen Gange. Dabei scheint das Thema „Sicherheit“ eine große Rolle zu spielen. Deshalb ebbt auch die Debatte über die sogenannten Fake News nicht ab. Dabei sollte man vorsichtig sein, denn mittlerweile wird jede Falschmeldung gleich als bewusst platzierte Fake News abgestempelt und in die rechte Ecke verwiesen. Wichtig ist aber: Auch aus der linken Ecke können Falschmeldungen kommen. Denn im Wahlkampf ist zumindest theoretisch alles erlaubt.

Nikolaus Röttger, Chefredakteur von Wired GermanyMit dem Fake News-Begriff muss man sehr, sehr vorsichtig sein. Trump benutzt den Begriff auch. Alles was ihm nicht gefällt, bezeichnet er es als Fake News.Nikolaus Röttgerwarnt vor der Verallgemeinerung vom Begriff Fake News. 

Panini-Webstars

Den meisten sind Panini-Bildchen  wegen des Fußballs ein Begriff. Früher hieß es: Sammel dir eine Mannschaft zusammen, indem du unter anderem doppelte Bildchen einfach eintauschst oder Zusatzpakete mit besonders exklusiven Bildchen kaufst. Demnächst gibt es aber die Helden von Youtube und Co. als Panini-Webstars.

Insgesamt haben 201 Social-Media-Berühmtheiten für die Aktion von sich Selfies geschossen und eingereicht. Doch damit nicht genug: 15 Klebebildchen mit den wichtigsten Preisen und Veranstaltungen wird es auch noch geben.

Nikolaus Röttger von WIRED Germany im Gespräch zu den Digitalthemen der Woche.


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