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Was wichtig wird | Kritik gegen Facebooks Libra

Ausgebremst?

Facebook hat vielleicht 2020 sein eigenes Digitalgeld Libra. Millionen Menschen ohne Bankkonten bekämen weltweit Zugang zum bargeldlosen Zahlungsverkehr. Klingt wie ein Traum, ist für viele Kritiker aber ein unkontrollierbarer Albtraum.

Was kostet die Facebookwelt?

Facebook möchte 2020 eine eigene Digitalwährung einführen, die Libra. Damit bekämen weltweit Millionen Menschen ohne Bankkonto Zugang zum bargeldlosen Zahlungsverkehr im Internet. Facebook propagiert die Währung deswegen auch als soziales Engagement. Sie dient aber natürlich auch der Kundenbindung. Denn nur Facebook-Nutzer haben Zugriff auf die Währung.

Dadurch, dass das ja Facebook ist, stellt sich da für uns die Frage: werden wir noch abhängiger von diesem Unternehmen? – Eva-Maria Weiß von heise online

Hinter dem digitalen Geld steckt die Libra Association. Facebook ist da nur ein Mitglied von vielen. Auch andere Unternehmen mischen da mit: zum Beispiel Mastercard, Visa, Ebay, Spotify, Paypal und viele andere große Namen.

Libra – ein Luftschloss?

Die Verwaltung der Währung soll die Libra Association mit Sitz in der Schweiz übernehmen. 26 Vertreter der Gesellschaft haben sich gestern, am 16. September 2019, mit Behördenvertretern bei einer Tagung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) getroffen.

Es sind noch viele Fragen offen, denen Facebook und die Libra Association sich stellen müssen. Über die immer stärker werdende Kritik gegen Facebook und die geplante Währung spricht detektor.fm-Moderatorin Yvi Strüwing mit Eva-Maria Weiß von heise online.

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