Was wichtig wird | Weltall-Träume und Brain Apps

Elon Musk – dem Weltall ein Stück näher

02.05.2017

Fußballer traineren ihre Reaktionsfähigkeit mithilfe von Apps, während Tesla-Gründer Elon Musk seinem Traum vom Weltall ein Stück näher kommt. Die Digitalthemen der Woche sind in dieser Woche besonders verrückt, wie das Gespräch mit Nikolaus Röttger, Chefredakteur von WIRED Germany, zeigt.

Dass Elon Musk dazu fähig ist, scheinbar absurde Visionen in die Tat umzusetzen, sollte mittlerweile bekannt sein. Doch nun hat der Tesla-Gründer es geschafft, seinem ganz persönlichen Weltall-Traum ein Stück näher zu kommen. Denn nach zahlreichen gescheiterten Versuchen ist es seinem Unternehmen SpaceX geglückt, einen Spionage-Satelliten für das US-amerikanische National Reconnaissance Office (NRO) sicher ins All zu bringen.

Der Mensch im All

Viel bekannt ist über diese Mission nicht. Sicher ist jedoch, dass Musk mit dem geglückten Start bewiesen hat, dass sein Unternehmen SpaceX mit NASA, ESA sowie anderen privaten Anbietern mithalten kann. Ein Erfolg, der für ihn vor allem auch ein persönlicher ist. Denn Musk will mit SpaceX nicht nur ein kommerziell erfolgreiches Raumfahrtunternehmen schaffen.

Dahinter steckt immer seine Vision: Ich möchte gern ins Weltall, ich möchte gern zum Mars. Er glaubt, dass wir als Menschen eine multiplanetare Spezies werden müssen. – Nikolaus Röttger, WIRED Germany

Konkret bedeutet dass: Wir Menschen sind dazu verdammt ins Weltall zu fliegen und andere Planeten zu besiedeln. Denn Musk glaubt, dass das Leben auf der Erde ist begrenzt. Nichtsdestotrotz verfolgt er neben seinen Weltraumplänen auch die Entwicklung neuer Technologien auf der Erde, zum Beispiel Solar-Dachziegel und U-Bahnen für Autos.

Gaming für eine bessere Reaktion

Digital geht es auch bei den Fußballern des TSG Hoffenheim zu. Sie trainieren für das nächste Spiel nämlich nicht nur auf dem Platz, sondern auch an der Konsole. Mithilfe spezieller Brain-Apps versuchen Sportmediziner, die Reaktionsfähigkeit der Spieler zu verbessern. Ob hinter diesen Apps der aktuelle Erfolg der Hoffenheimer steckt und ob sie auch etwas für den durchschnittlichen Hobby-Sportler sind, weiß Nikolaus Röttger, Chefredakteur bei WIRED Germany.


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