Was wissen die über mich? Ein Deutscher fragt nach – bei der NSA

16.07.2013

"Ich bin ein geheimer Vorgang". So beginnt der Essay von Mathias Priebe, einem ehemaligen Journalisten und heutigen PR-Berater. Er wollte von den amerikanischen Geheimdiensten wissen, was die über ihn wissen.

Die Zentrale der NSA in Fort Meade, Maryland: Von hier bekam Mathias Priebe Post. Foto: © Paul J. Richards/AFP

steht anscheinend unter Terrorverdacht.Mathias Priebesteht anscheinend unter Terrorverdacht.  

Die NSA-Affäre bestimmt weiter die Schlagzeilen. Ausgelöst hat sie Edward Snowden, den inzwischen ein schwedischer Professor für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen hat.

Ein anderer Mann fügt dieser scheinbar unendlichen Geschichte des Überwachungsskandals nun ein neues Kapitel hinzu: Mathias Prieber. Der ehemalige Journalist wollte herausfinden, was die amerikanischen Behörden NSA, FBI und CIA über ihn wissen und gespeichert haben – und hat per Post angefragt. Das kann eigentlich jeder tun und sich dabei auf den sog. „Freedom of Information Act“ berufen.

Welche dieser Behörden was geantwortet hat und was Mathias Prieber nun weiß, das haben wir ihn selbst gefragt.

Die Behörden sagen immer: „Wir haben hier die Ausnahme, wir dürfen im Grunde alles, solange wir es nur mit ‚Anti-Terror‘ begründen. – Mathias Priebe