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Fliegen ist die umweltschädlichste Art, sich fortzubewegen. Foto: Fabrice Coffrini | AFP
Bild: Fabrice Coffrini | AFP

AutoMobil | CO2-Kompensation bei Flugreisen

Moderner Ablasshandel?

Ferienzeit ist Hauptreisezeit. Viele fliegen in den Urlaub, weil die Ziele nicht anders zu erreichen sind. Oder einfach weil es schneller, bequemer und oft auch billiger ist. Doch das Flugzeug ist das umweltschädlichste Fortbewegungsmittel. Sind CO2-Kompensationen die Lösung?

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Viele Flugreisen, viele Emissionen

Am Wochenende beginnen auch in den letzten Bundesländern die Sommerferien – und damit die Hauptreisezeit in Deutschland. Das bedeutet Hochkonjunktur für die Flughäfen der Republik. Denn viele verbringen ihren Urlaub nicht auf Balkonien oder an der Ostsee, sondern in weiter entfernten Ländern.

Um dahin zu kommen, lässt sich das Fliegen oftmals nicht vermeiden. Oft ist das Flugzeug auch einfach die bequemere und billigere Alternative zur Bahn oder dem Auto. Doch keine andere Art der Fortbewegung verbraucht so viel Energie und verursacht gleichzeitig so viele Emissionen.

Seine Emissionen nicht zu kompensieren, ist wie Schwarzfahren auf Kosten des Klimas. – Michaela Thurau, Leitungsteam von atmosfair

Umweltschutz durch CO2-Kompensation?

Wer dennoch nicht auf Flugreisen verzichten möchte, kann den so verursachten CO2-Ausstoß kompensieren, zum Beispiel mit atmosfair. Flugpassagiere zahlen dafür freiwillig einen von den Emissionen abhängigen Geldbetrag. Den verwendet die Organisation dann dazu, Klimaschutzprojekte durchzuführen. So fördert atmosfair beispielsweise den Ausbau von erneuerbaren Energien in Entwicklungsländern.

Es geht also nicht darum, ausgestoßenes CO2 zu binden, wie es beispielsweise Bäume tun. Vielmehr sollen die verursachten Emissionen andernorts wieder eingespart werden. Und das kommt gut an: Im vergangenen Jahr nahm atmosfair mit insgesamt 9,5 Millionen Euro 40 Prozent mehr Ausgleichszahlungen ein als im Jahr zuvor – Tendenz steigend.

Über die Kompensation von CO2-Emissionen hat detektor.fm-Moderator Max Koterba mit Michaela Thurau gesprochen. Sie ist Teil des Leitungsteams der gemeinnützigen Klimaschutzorganisation atmosfair.

Der Verzicht auf Flugreisen oder zumindest die Reduktion haben immer Vorrang vor der Kompensation. Immer. Klar ist aber auch, dass es Flüge gibt, die sich einfach nicht vermeiden lassen.Michaela Thurau
AutoMobil | CO2-Kompensation bei Flugreisen 09:00

Redaktion: Oliver Haupt


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