AutoMobil | Fahrradverkehr in deutschen Städten

„Das Fahrrad ist ideal für kurze Strecken in der Stadt“

Über den Innenstadtverkehr der Zukunft wird immer noch viel gestritten und diskutiert. Sind mehr Fahrräder die Lösung?

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In Deutschland gibt es unzählige Meinungen dazu, wie der Innenstadtverkehr zukünftig organisiert werden sollte. Die einen halten am Verbrenner fest, andere plädieren für mehr Elektrofahrzeuge oder machen sich für den Ausbau des ÖPNV stark.

Dabei dürfte den meisten klar sein, dass es nicht die eine Lösung für einen nachhaltigeren Verkehr gibt. Gerade in den Innenstädten kann es daher sinnvoll sein, neben dem Auto und dem ÖPNV auch verstärkt auf das Fahrrad zu setzen.

Grünere Städte dank mehr Fahrradverkehr?

Das kann viele Vorteile mit sich bringen. Fahrräder produzieren schließlich kein CO2, außerdem benötigen sie deutlich weniger Platz als Autos. Und weil die meisten Strecken in der Innenstadt nicht allzu lang sind, kann man sie gut mit dem Fahrrad bewältigen. Oft ist man dabei sogar schneller als mit dem Auto.

Das Fahrrad ist die bessere Wahl, wenn man auf kurze Distanz schnell und sicher ans Ziel gelangen möchte. – Andreas Kowol, Verkehrsdezernent Wiesbaden

Deutlich mehr Unfälle

Auf der anderen Seite mangelt es oft an gut ausgebauten Radwegen. Außerdem werfen Kritiker Fahrradfahrern immer wieder vor, besonders rücksichtslos und leichtsinnig zu fahren. Fakt ist: Ob verschuldet oder unverschuldet, 2018 ist die Zahl der tödlichen Unfälle im Fahrradverkehr um rund 13 Prozent gestiegen. Bei E-Bikes liegt die Zahl mit 28,4 Prozent sogar noch deutlich höher.

Darüber, wie man mehr Fahrräder in den Innenstadtverkehr integrieren kann, spricht detektor.fm-Moderatorin Doris Hellpoldt mit Andreas Kowol. Er ist Verkehrsdezernent in Wiesbaden und verantwortet das Radverkehrskonzept der Stadt, der im ADFC-Fahrradklima-Test die beste Entwicklung bescheinigt wurde.


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