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AutoMobil | Oliver Mackprang über Carsharing

„Es ist nicht immer schwarz-weiß“

Oliver Mackprang hat bereits für unterschiedliche Carsharing-Anbieter gearbeitet. Warum er darin die Mobilität der Zukunft sieht, erzählt er im Interview.

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Wer sich mit verschiedenen Playern in der Szene der Mobilitätsanbieter beschäftigt, wird kaum an seinem Namen vorbeikommen: Oliver Mackprang.

2013 hat er zusammen mit zwei weiteren Personen das Berliner Start-up Carjump gegründet und anschließend für den VW-Tochterkonzern und -Fahrdienstanbieter MOIA gearbeitet. Und seit letztem Jahr ist er neuer Geschäftsführer des Berliner Start-ups und Carsharing-Anbieters Miles Mobility.

Bei uns sind die Ressourcen einfach deutlich knapper als in so einem Konzern, von daher müssen auch Entscheidungen schneller gefällt und auch Umsetzungen schneller gestartet werden. Es steht aber auch nicht so viel auf dem Spiel, was den Ruf angeht.

Oliver Mackprang, Geschäftsführer bei Miles Mobility

Carsharing: Potenziale und Probleme

Im Teilen sieht er vor allem die Möglichkeit, das Leben und die Mobilität in den Städten zu verändern. Ziel ist unter anderem, den Individualverkehr zu reduzieren. Momentan ist das private Auto gerade in Deutschland noch sehr hoch angesehen. Alternative Mobilitätsangebote wie Carsharing zusammen mit politischen Regelungen wie einer höheren Besteuerung könnten ein wirksames Instrument sein, dieses Bewusstsein zu verändern.

Allerdings stehen alle Carsharing-Anbieter vor der Herausforderung, profitabel zu sein. Was zumindest teilweise auf Kosten der Nachhaltigkeit geht. Denn beispielsweise Elektroautos sind in ihrer Anschaffung noch zu teuer, um als Flottenfahrzeuge zu dienen.

Über die Zukunft des Carsharings, den Unterschied zwischen Start-up und Großkonzern und darüber, wie wir uns in Zukunft bewegen könnten, spricht Miles-Mobility-Geschäftsführer Oliver Mackprang im Interview mit AutoMobil-Redakteurin Eva Weber.