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Bild: Chameleon Pictures | shutterstock.com

AutoMobil | Shared Spaces

Spielstraße für alle

Deutschlands Städte sind auf Autos ausgelegt. Das Konzept der „Shared Spaces“ will das überwinden und einen Raum für alle Verkehrsteilnehmer und Verkehrsteilnehmerinnen schaffen. Wie kommt man da hin?

Zwei breite Fahrspuren für Autos gerahmt von Fußgängerwegen, vielleicht noch ein Streifen Fahrradweg dazwischen. So sind die herkömmlichen Straßen in deutschen Städten angelegt. Der Fokus liegt dabei auf den Autos, die auch in Sachen Geschwindigkeit vorne liegen. Dieses Modell sorgt nicht nur für größere CO2-Emissionen, es verstärkt auch die Ungleichheit zwischen den Verkehrsteilnehmenden.

Mehr Miteinander statt Reglementierung

Dem gegenüber setzt das Modell der sogenannten „Shared Spaces“, also geteilten Flächen, auf die Gleichberechtigung aller Beteiligten im Verkehr. Erreicht werden soll das nicht über neue Regelungen, sondern über die Umgestaltung des Stadtraumes. Beispielsweise indem Zonen eingerichtet werden, in denen herkömmliche Straßen wegfallen und der Raum stattdessen mit Bäumen, Bänken und Spielgebieten ausgestaltet wird. Autos, Radfahrende und Fußgänger müssen in diesen Arealen zwangsläufig aufeinander Acht geben.

Vieles arrangiert sich von selbst. Vieles funktioniert viel besser im miteinander, als wir meistens vermuten.

Hartmut Topp von „Stadt. Verkehr. Moderation.“

Da abgetrennte Straßen wegfallen und alle den Platz gemeinsam nutzen, verringert sich auch die Geschwindigkeit auf natürlichem Wege. Der Straßenverkehr wird damit für alle Beteiligten sicherer und gerade für die sogenannten schwächeren Verkehrsteilnehmenden auch angenehmer.

An erster Stelle steht die Geschwindigkeit. Wenn die Geschwindigkeit runter geht, dann sind auch die Autos überhaupt nicht gefährlich für Fußgänger und Radfahrer.

Hartmut Topp, Verkehrsplaner

Das Modell, das ursprünglich aus den Niederlanden stammt, kommt auch in verschiedenen Gebieten in Deutschland zum Einsatz. Ob das gut funktioniert, wie es mit den rechtlichen Bestimmungen aussieht und wie das Konzept weiter ausgestaltet werden könnte, darüber spricht AutoMobil-Redakteurin Eva Weber mit Hartmut Topp. Er ist Stadt- und Verkehrsplaner und arbeitet für „Stadt. Verkehr. Moderation.“.

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