Junge Ärzte braucht das Land: das neue “Versorgungsstrukturgesetz”

03.08.2011

Auf dem Land fehlt es an Ärzten. Das neue "Versorgungsstrukturgesetz" soll Abhilfe schaffen.

Auch in ländlichen Gebieten soll ärztliche Versorgung flächendeckend möglich sein. © Hening Kaiser/ ddp.

ist Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.  Foto: © KBVDr. Roland Stahlist Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Foto: © KBV 

In Deutschland herrscht Landarztmangel. Zu wenig junge Ärzte zieht es in ländliche Regionen. Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will das ändern.

Das seit heute vorliegende „Versorgungsstrukturgesetz“ soll die ärztliche Versorgung auf dem Land verbessern. Für Ärzte wird es sich bald mehr lohnen in ländlichen Gebieten zu arbeiten. 320 Millionen Euro sollen dafür jährlich investiert und neue Anreize geschaffen werden. Die Meinungen zu diesem Gesetz gehen jedoch auseinander. Der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisiert den Entwurf und die Krankenkassen fürchten höhere Ausgaben. Der Marburger Bund hingegen begrüßt die Gesetzesvorlage.

Roland Stahl, Sprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, spricht sich trotz der Kritik für den Gesetzesentwurf aus. Was er von dem Gesetz hält und welche Schritte es mit sich bringt, erklärt er im detektor.fm Interview.