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Mülltrennung: Die Voraussetzung dafür, dass Recycling funktioniert. Bild: Aleksandra Suzi | shutterstock
Bild: Aleksandra Suzi | shutterstock

Was bei der Mülltrennung zu beachten ist

Experten der Mülltrennung – oder eben nicht

Mülltrennung ist die Voraussetzung dafür, dass Recycling funktioniert. Aber irgendwie hat jede Stadt ihr eigenes System und es fällt viel Müll an, bei dem man vielleicht nur meint zu wissen, wohin damit.

Berge an Müll

Jeden Tag produzieren wir unglaublich viel Müll. Plastikverpackungen im Supermarkt gehören für uns so sehr zum gewohnten Bild, dass häufig gar nicht mehr auffällt, wie absurd viel das eigentlich ist. Ist die Ware einmal ausgepackt, landet die Verpackung direkt im Abfall. Aber wie war das nochmal mit der Mülltrennung?

Bei einer Plastikverpackung ist noch relativ klar wohin sie gehört. Doch das ist längst nicht bei allen Materialien so. Dabei ist es für Mensch und Umwelt besonders wichtig, dass das Verpackungsmaterial in einem geschlossenen Wertstoffkreislauf bleibt.

Richtig trennen – aber wie?

Ohne Mülltrennung kann Recycling nicht funktionieren. Dass Mülltrennung wichtig ist, lernt jedes Kind.

Der größte Fehler ist den Müll überhaupt erst nicht zu trennen. Es gibt leider immer noch sehr viele Haushalte, die Bioabfälle, also Küchenabfälle, nicht trennen, oder auch Verpackung. Das sollte man aber in jedem Falle machen. – Philipp Sommer, Deutsche Umwelthilfe

Aber viel zu häufig meinen wir nur zu wissen, wo und wie wir etwas richtig entsorgen. Warum scheitert das System so häufig? Und wohin gehören zum Beispiel Kassenzettel? Wird Restmüll noch gebraucht? Über diese Fragen hat detektor.fm-Moderatorin Lara-Lena Goedde mit Philipp Sommer gesprochen. Er arbeitet bei der Deutschen Umwelthilfe.

Philipp Sommer - von der Deutschen Umwelthilfe.

von der Deutschen Umwelthilfe.
Insgesamt haben wir ein Informationsdefizit. Da hat Deutschland tatsächlich in den letzten Jahren sehr, sehr viel, was eben Abfallberatung angeht, versäumt. Wir bräuchten hier wirklich mehr und bessere Information. Beginnend schon mit Bildungsangeboten in der Schule.Philipp Sommer

 

Redaktion: Yannik Köhler und Helen v. der Lancken