Die Summe der einzelnen Teile | Nachhaltig baden

Vom Wasser bis zur Sonnencreme

18.06.2019

Im Sommer zieht es viele an den Badesee. Zurück bleiben oft Müll und im schlimmsten Fall auch negative Konsequenzen für Flora und Fauna. Aber das geht doch sicher auch nachhaltig, oder?

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Die Sonne scheint, man kann früher von der Arbeit los – ab geht’s zum Badesee. Viele Deutsche lassen ihren Feierabend gerne am Wasser ausklingen. Nicht immer aber ist der Badespaß auch nachhaltig.

Baden, aber umweltbewusst

In Schwimmbädern zum Beispiel wird immer auch Chlor eingesetzt, um das Wasser sauber zu halten. Das kann allerdings auch zu Reizungen und Ausschlägen bei empfindlichen Menschen führen. Und wer schon Mal am späten Abend das Freibad verlassen hat, kennt das: Es bleibt beim Besuch ziemlich viel Müll übrig. Eis-Verpackungen, Pappschachteln für Pommes, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Ähnlich ist das beim Badesee, hier kommt allerdings noch hinzu, dass viele Gewässer auch die natürliche Umgebung für zahlreiche Pflanzen und Tiere sind. Rückstände von Sonnencreme können das Ökosystem stören, zu viel Lärm und Geplantsche ebenso. Und nicht zuletzt ist auch Badekleidung nicht sonderlich nachhaltig, zum Beispiel weil im Produktionsprozess zahlreiche Chemikalien eingesetzt werden und Mikroplastik darin enthalten ist.

Nachhaltige Bademode:

  • Österreichisch-Thailändisches Familienunternehmen. Fertigt in kleinen Nähereien mit fairen Stoffen zu fairen Bedingungen. Foto: essentialsforzula.com
  • Wende-Bikini von Mymarini aus Econyl (recyceltem Polyamid). Das Hamburger Unternehmen fertigt in Portugal. Foto: mymarini.com
  • Aus 100 Prozent recyceltem Polyester. GRS (Global Recycle Standard) zertifiziert. Foto: knowledgecottonapparel.com
  • Nachhaltige Streetwearmarke aus Schweden. Badehose gefertigt aus recycelten PET Flaschen, in Terazzo-Trendmuster. Foto: dedicatedbrand.com
  • Bademode aus Econyl. Das Kölner Unternehmen bietet auch nachhaltig produzierte Unterwäsche und Heimtextilien, wie Bettwäsche an. Foto: erlich-textil.de
  • Nachhaltige Mode aus Dänemark, aus vorwiegend recycelten Rohstoffen. Foto: underprotection.dk
  • Die Berliner Designerin arbeitet mit Verschnitt, bzw. Materialresten internationaler Designer. Foto: anekdotboutique.com
  • Surfmode für Männer und Frauen aus recycelten Materialien und Fair Trade zertifiziert. Foto: patagonia.com

Eingecremt ins Wasser?

In Zeiten aber, in der immer mehr Menschen bewusst konsumieren und nachhaltig handeln wollen, geht das sicher auch anders. Wie also sieht ein ökologisch einwandfreier Tag am Badesee aus? Und worauf muss man beim Baden eigentlich achten? detektor.fm-Redakteurin Juliane Neubauer hat sich mit dem Thema beschäftigt und erzählt Moderatorin Rabea Schloz in der neuen Folge von Die Summe der einzelnen Teile von ihren Erfahrungen.


Die Serie über Sharing Economy, das Leben in der Stadt und neue Formen des Besitzens wird präsentiert von teilAuto – Carsharing in Mitteldeutschland.  „Die Summe der einzelnen Teile“ gibt es auch überall dort, wo es Podcasts gibt. Auch bei Apple PodcastsGoogle Podcasts und Spotify.