Fußballweltmeisterschaft 2014 | Deutschland gewinnt, Proteste werden kleingehalten

Verbissen geht es weiter

27.06.2014

Müller gelingt ein Tor, Algerien heißt der Angstgegner. Wenn Deutschland fliegt, ist die Empörung groß. Empört sind auch die Brasilianer, nämlich über die Verteilung der Gelder im eigenen Land. Nur dringen die Proteste kaum mehr durch. John Hennig berichtet.

Suarez Beißattacke gegen Giorgio Chiellini. Foto: DANIEL GARCIA | AFP.

Ein eher unspektakuläres 1 : 0 gegen die USA und Deutschland hat als Gruppenerster die erste Hürde gemeistert. Das Achtelfinale in Porto Alegre steht an. Am Montag um 22 Uhr deutscher Zeit, geht es gegen den Gegner, der Deutschland in der bisherigen Länderspielgeschichte zweimal besiegen konnte – und das in zwei Spielen: Algerien.

Suarez Beißattacke

Im Achtelfinale stehen selbstverständlich noch weitere Fußballnationen, mit dabei ist auch der Gastgeber Brasilien. Während in den vergangenen Wochen die Nationalelf des Gastgebers in den Medien von A-Z auseinandergenommen wurde, hat es in den letzten Tagen vor allem eine Schlagzeile über das Nachbarland Uruguay in die Nachrichten geschafft: Stürmerstar Suarez muss nach Hause. Seine Beißattacke hatte weltweit für Empörung gesorgt.

Hochsicherheitszonen schmücken Stadien

Proteste gibt es kaum noch in Sao Paulo – zumindest keine medienwirksamen. Das ist aber auch bei dem massiven Polizeiaufgebot wenig verwunderlich. Vor allem die Gegend um das WM-Stadion in Sao Paulo gleiche mittlerweile einer Hochsicherheitszone. Das berichtet der Journalist John Hennig. Er ist in Brasilien vor Ort und erlebt nicht nur die Stimmung innerhalb der Stadien.

Was der deutsche Journalist in Brasilien erlebt und wie er die Stimmung vor Ort einschätzt, darüber hat John Hennig mit detektor.fm gesprochen.

John Hennig ist in Brasilien live dabei. Foto: privat.Wenn man für die Spiele akkreditiert ist, bekommt man von den Protesten nichts mit, Dafür ist die Sicherheitszone zu groß umfasst. John Hennigist in Brasilien live vor Ort.