Green Radio | Braune Ökos: Wie Rechtsradikale den Umweltschutz instrumentalisieren

09.01.2014

Rechtsradikale geben ihrem Rassismus gern einen grünen Anstrich, um neue Zielgruppen anzusprechen. Ein Gespräch über die wahren Absichten hinter braunem Öko-Gehabe – und über mögliche Gegenstrategien.

Politikwissenschaftlerin an der Universität RostockGudrun HeinrichPolitikwissenschaftlerin an der Universität Rostock 

Umweltpolitik ist längst kein Randthema mehr. Spätestens seit der Katastrophe von Fukushima kann man mit grünen Themen auch Wahlen gewinnen. Das haben mittlerweile alle Parteien begriffen – auch die NPD.

Schon seit längerem verquicken die Rechten die Naturschutz-Idee mit ihrer Vorstellung von „Heimatschutz“. Mit braunen Bio-Höfen auf dem Land wollen sie Wähler ködern, die sie sonst nicht so einfach erreichen. Vor allem in ländlichen Gebieten, wie zum Beispiel in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, ist diese Entwicklung zu beobachten.

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In Zusammenarbeit mit dem UmweltbundesamtIn Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt 

Doch wie äußern sich diese grünen Ambitionen der Neonazis? Wie ernst ist es den Rechten mit dem Umweltschutz? Und wie lassen sich die wahren Absichten hinter der scheinbar sympathischen Öko-Haltung entlarven?

Darüber und über Beispiele für die braune Öko-Strategie haben wir mit Gudrun Heinrich gesprochen. Sie ist Politikwissenschaftlerin an der Universität Rostock und hat sich mit dem Thema in vielen Studien und Vorträgen beschäftigt.

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