Gute Nachrichten | Andreas Möller verbessert Webstühle

"Gute Webstühle für die Welt"

30.10.2014

Botswana, Äthiopien, Finnland und dann Peru. Andreas Möller reist um die ganze Welt, um die Webkultur zu verbessern. Denn er sagt: seit Jahrhunderten werden Webstühle so gebaut, dass sie den Menschen schaden. Ein Revoluzzer im Portrait.

Diesen ganzen traditionellen Mist hab‘ ich hinter mir gelassen!

Das sagt Andreas Möller. Er meint den Webstuhl – ein Werkzeug mit einer uralten Tradition. Doch nur weil etwas alt ist, ist es nicht automatisch gut.

Andreas Möller hat neue Arbeitsweisen erfunden, um damit bessere Webstühle als früher zu bauen. Die meisten Webstühlen seien schon viel zu groß. Möller baut Webstühle, die in jede Wohnung passen.

No more Rückenschmerzen

Er beschreibt, dass Weberinnen und Weber oft große Augen bekommen, wenn sie sehen, wie seine Webstühle funktionieren. „Warum hat man mir das nicht alles vor fünfzig Jahren erzählt?“, schimpfte jüngst eine 90jährige Weberin – ein Kompliment für Möller. Er versucht, Webstühle so zu vereinfachen, dass sie den Menschen dahinter nicht schaden. Tradition und Ehrfucht? Nicht sein Ding.

Dabei stellt Möller immer wieder fest, dass man mit simplen Sachen die unglaublichsten Effekte erreichen kann. Für einen seiner Webstühle braucht er drei Tage. Mit anderen zusammen geht es viel schneller.

Marcus Engert hat Andreas Möller getroffen, um mit ihm über seine Webstühle zu sprechen.


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Gute Nachrichten“ werden präsentiert von der GLS Bank – der ersten sozial-ökologischen Universalbank der Welt.


„Gute Nachrichten“ – unter diesem Titel stellen wir jeden Mittwoch Projekte, Initiativen und Firmen vor, die etwas besser machen wollen. Arbeit verbessern, Wirtschaft und Moral in Einklang bringen, den Umweltschutz voranbringen, fair produzieren, nachhaltig wirtschaften oder kulturell bereichern.

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