Gute Nachrichten | Besuchs- und Begleitdienst für Blinde

Arztbesuch, Einkaufen, Spazieren: Ehrenamtliche Helfer für Behinderte

09.04.2015

Besuchs- und Begleitdienste bieten behinderten Menschen Unterstützung im Alltag: unbürokratisch, ehrenamtlich und auch für die ganz kleinen, alltäglichen Wege. Wie das funktioniert und wie man mithelfen kann, haben wir vor Ort einmal nachgefragt.

Mal wieder Lust auf ein Konzert? Ein Blick ins Programmheft hilft. Nach der Arbeit mal schnell noch einen kleinen Einkaufsbummel: mal sehen, was es so Neues gibt. Oder Freunde einladen und etwas kochen? Vor dem Obst- und Gemüseregal im Laden ums Eck kommt sicher irgend eine Rezept-Idee.

Das alles klingt ganz normal? Das ist es für viele Menschen eben nicht. Für Blinde oder Sehbehinderte zum Beispiel. Damit die sich orientieren können, sind sie auf klare und eindeutige Signale angewiesen. Sich spontan in einer unbekannte Umgebung zurechtfinden, ist da nicht nur sehr schwer, sondern auch sehr sehr anstrengend.

Auch für Menschen mit einer anderen Behinderung sind mitunter in den einfachsten Wegen unüberwindbare Hindernisse verborgen.

Damit diese Menschen im Alltag dennoch ein paar Wege erledigen, mal einen Ausflug machen oder einfach mal Besuch bekommen können, gibt es Besuchs- und Begleitdienste, wo Freiwillige hierbei und bei anderen Sachen Hilfestellung geben.

Marcus Engert hat einen solchen Dienst einmal besucht.


präsentiert die ‚Guten Nachrichten‘.

Gute Nachrichten“ werden präsentiert von der GLS Bank – der ersten sozial-ökologischen Universalbank der Welt.


„Gute Nachrichten“ – unter diesem Titel stellen wir jeden Mittwoch Projekte, Initiativen und Firmen vor, die etwas besser machen wollen. Arbeit verbessern, Wirtschaft und Moral in Einklang bringen, den Umweltschutz voranbringen, fair produzieren, nachhaltig wirtschaften oder kulturell bereichern.

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