Gute Nachrichten | Das ExRotaprint-Gelände in Berlin

"Die Idee der Spekulation aus den Köpfen kriegen"

15.10.2014

Einst arbeiteten hier hunderte Menschen. Dann besiedelten Kreative das Gelände. Als die ExRotaprint-Häuser an Spekulanten verkauft werden sollten, beschlossen die Nutzer, sich zu wehren – und kauften das Rotaprint-Gelände samt der Gebäude darauf selbst. Eine Erfolgsgeschichte.

Eigentlich war das alles gar nicht so geplant. In Berlin, auf dem Gelände des ehemaligen Druckmaschinenbauers Rotaprint, hatten früher mal hunderte Menschen ihren Arbeitsplatz. Dann schloss die Firma. Und das riesige Industrie-Areal mitten im Wedding stand leer und ungenutzt.

Nach und nach besiedelten Künstler, kleine Gewerbetreibende und Kreative das Areal. Doch als dann das Objekt an einen Investor verkauft werden sollte, beschlossen diese Nutzer, sich zu wehren – und kauften das Rotaprint-Gelände samt der Gebäude darauf selbst.

  • Soziales ist neben Gewerbe und Kunst die dritte Säule der Mischnutzung. Ein Drittel der Mieter sind in diesem Sektor tätig. Foto: ExRotaprint gGmbH
  • Grafische Ansicht des Geländes und der Bauten. Foto: ExRotaprint gGmbH
  • Blick in den Hof des Geländes.  Foto: ExRotaprint gGmbH
  • Die ExRotaprint-Gemeinschaft. Foto: ExRotaprint gGmbH
  • Arbeit und Produzieren spielt eine zentrale Rolle bei der Mischnutzung: ein Drittel der Nutzer sind Gewerbetreibende. Foto: ExRotaprint gGmbH
  • Daniela Brahm und Les Schliesser. Foto: ExRotaprint gGmbH
  • Einer der historischen Betontürme aus den 50er-Jahren.  Foto: ExRotaprint gGmbH
  • Blick in den Hof des Geländes.  Foto: ExRotaprint gGmbH
  • Blick ins innere in einem der Gelände.  Foto: ExRotaprint gGmbH
  • Einer der historischen Betontürme aus den 50er-Jahren.  Foto: ExRotaprint gGmbH
  • Die Kantine ist mittlerweile im ganzen Wedding beliebt.  Foto: ExRotaprint gGmbH
  • Ein Drittel der Nutzer auf dem Gelände sind Künstler. Foto: ExRotaprint gGmbH

Einfach war das nicht. Wie der Weg dahin und die Erfolgsgeschichte „ExRotaprint“ bisher verlief, das stellen wir in den „Guten Nachrichten“ vor.

Marcus Engert ist nach Berlin gefahren und hat mit Les Schließer und Daniela Brahm von „ExRotaprint“ gesprochen – und sie als erstes gefragt, wieso sie eigentlich unbedingt dieses Gelände haben wollten.


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„Gute Nachrichten“ – unter diesem Titel stellen wir jeden Mittwoch Projekte, Initiativen und Firmen vor, die etwas besser machen wollen. Arbeit verbessern, Wirtschaft und Moral in Einklang bringen, den Umweltschutz voranbringen, fair produzieren, nachhaltig wirtschaften oder kulturell bereichern.

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