Gute Nachrichten – Das Kartoffelkombinat aus München

"Man kann sowas wie Landwirtschaft nicht einfach an- und ausschalten"

28.10.2015

Selbst anbauen? Kein Platz. Immer frisch, fair und bio einkaufen? Keine Zeit. Oder kein Geld. Und überhaupt: wie geht das mit dem Gemüse eigentlich? Sich wirklich selbst ernähren ist anspruchsvoll. Eine Genossenschaft in München ändert das. Man organisiert sich als Gruppe - und regelt die Versorgung mit Gemüse einfach selbst. Mit Bauern aus der Region und mit den Regeln der solidarischen Landwirtschaft. Das Kartoffelkombinat im Interview.

Die letzten Tage ging’s ja um die Wurst – in so ungefähr allen Medien. Die Weltgesundheitsorganisation warnt davor, dass industriell hergestellte Wurst das Krebsrisiko erhöht. Und was sagt uns das einmal mehr: was wir essen und wo das herkommt, das sollte uns vielleicht nicht ganz so egal sein.

Jemand, dem man das nicht erst erklären muss, ist Daniel Überall. Gemeinsam mit Simon Scholl und weiteren Mitstreitern betreiben sie in München das Kartoffelkombinat.

Kartoffelkombinat – solidarische Landwirtschaft als Zukunftsmodell?

Ihr Gedanke: man kann regionale Landwirtschaft und kleine Bauern unterstützen, lokale Erzeuger gegen große Lebensmittelkonzerne stärker machen, eine Produktionsgemeinschaft mit aufbauen und damit auch korrekte, saisonale und regionale Produkte auf den Tisch bekommen – wenn man sich entschließt, bei einem Projekt mitzumachen, das mit der sogenannten „solidarischen Landwirtschaft“ arbeitet.

Das Kartoffelkombinat in München ist so eines. Wie das funktioniert, erklärt Daniel Überall im Interview mit detektor.fm-Moderatorin Constanze Müller.

© Kartoffelkombinat / Florian GenerotzkyDas gehört allen zu gleichen Teilen. Wir haben das zwar gegründet, aber das ist nicht unsere Firma. (...) Wir versuchen, ein Wirtschaftsunternehmen als Gemeinschaftsorganisation zu betreiben.Die beiden Köpfe hinter dem KartoffelkombinatDaniel Überall (li.) und Simon Scholl. Foto: © Florian Generotzky 

Das Kartoffelkombinat in Bildern

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  • © Kartoffelkombinat / Christoph Gurk
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„Gute Nachrichten“ – unter diesem Titel stellen wir jeden Mittwoch Projekte, Initiativen und Firmen vor, die etwas besser machen wollen. Arbeit verbessern, Wirtschaft und Moral in Einklang bringen, den Umweltschutz voranbringen, fair produzieren, nachhaltig wirtschaften oder kulturell bereichern.

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