Karte der Woche: Frauenquote in der Politik

Frauen an die Macht? Ein europäischer Vergleich

08.02.2016

Skandinavische Länder vorn, Ungarn und die Türkei am Schlusslicht, und Deutschland im oberen Drittel. Was sich in der Wirtschaft nur extrem langsam und dank Diskussion um eine Frauenquote ändert, ist auch in der Politik ein Thema. Dabei ist der Anteil von Frauen in den Parlamenten sehr unterschiedlich, wie unsere Karte der Woche zeigt.

Bei BMW, Daimler und BASF ist es eine von acht. Bei Volkswagen eine von neun. Bei Siemens immerhin zwei von sieben. Und bei e.on null von vier. Die Rede ist von Frauen in den Vorständen deutscher Konzerne.

In der öffentlichen Debatte ist das Thema „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ eigentlich ein großes Thema. Aber wenn man genauer hinschaut, scheint sich da eher wenig zu tun, Frauenquote hin oder her.

Dabei war es die Politik, die das Thema angestoßen und, wenn auch zaghaft, nach und nach auf die Agenda und zum 1. Januar 2016 in Gesetzesform gegossen hat. Seitdem müssen 30% der neu zu besetzenden Posten in einem Aufsichtsrat mit Frauen besetzt werden.

Frauenquote im Parlament – Ein Vergleich

Doch wie schauts in der Politik selbst aus? Wie ist da die Geschlechterverteilung? Besser oder schlechter als in den Chefsesseln der Wirtschaft?

Die Antwort auf diese Frage gibt unsere „Karte der Woche“ – die wir uns direkt erklären lassen von Benjamin Fredrich von „Katapult“, dem Magazin für Kartografik und Sozialwissenschaft.

 


Die „Karte der Woche“ und „Zahlen, bitte!“
in Kooperation mit

katapult-logo (1)

macht Fakten statt gefühlte Wahrheiten.