Makler-Courtage: Was ändert sich mit der Mietpreisbremse?

06.11.2013

Schon lange wird über die rasant steigenden Mieten in Deutschland diskutiert. Die Regierung will handeln und hat sich in den Koalitionsverhandlungen auf ein Paket geeinigt. So sollen künftig stets die Vermieter den Makler bezahlen müssen. Bringt das Entspannung auf dem Mietmarkt?

Gerade in Ballungszentren kann man oft froh sein, wenn man endlich einen Mietvertrag in den Händen hält. Foto: © GG-Berlin / Pixelio

ist Präsident des IVD Bundesverbandes.Jens-Ulrich Kießlingist Präsident des IVD Bundesverbandes. 

Die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU ziehen sich, doch so langsam kommen die ersten Ergebnisse: Die beiden Parteien konnten sich auf das „Paket für bezahlbares Bauen und Wohnen“ einigen, die sog. „Mietpreisbremse“.

Steigende Mieten sollen künftig gedeckelt und die Rechte der Mieter gestärkt werden.

Maklergebühren sollen vom Vermieter kommen

Vorgesehen ist auch, dass zukünftig die Vermieter die Maklergebühren übernehmen. Bisher ist es meist noch so, dass die auf den Mieter umgelegt werden.

Wird diese Regelung wirklich die Mieter entlasten? Und was bedeutet das für das Makler-Geschäft? Darüber haben wir mit Jens-Ulrich Kießling vom Immobilienverband Deutschland gesprochen.

Die SPD hat vor, es so zu regeln, dass der, der den Makler beauftragt, ihn bezahlen soll. Das ist ja in vielen Regionen der Bundesrepublik schon seit vielen Jahren der Fall. – Jens-Ulrich Kießling