Ministerpräsident Tillich: “Die Hochschulen befinden sich in einem Privileg”

03.03.2014

Er spricht sechs Sprachen, ist Diplomingenieur und seit 1987 CDU-Mitglied: der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Bei uns im Studio spricht er über die Sparvorgaben für die Hochschulen, den Stellenwert der Kreativwirtschaft und die bevorstehende Landtagswahl.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich zu Gast im Studio. Foto: detektor.fm

Deutsche Hochschulen haben derzeit ordentlich zu kämpfen: Es werden Stellen gestrichen, Gelder fehlen und gleichzeitig strömen immer mehr junge Abiturienten an die Universitäten. Auch Sachsen ist davon stark betroffen – allein die Universität Leipzig soll in den kommenden sechs Jahren noch über 1.000 Stellen einsparen. Es besteht die Sorge, bald auch komplette Institute aufgeben zu müssen – und die Angst, mit dem Sparkurs die Zukunft aufs Spiel zu setzen.

Zumindest Sachsen sieht sich durchaus als technikaffines Bundesland: getrieben von Automobilwirtschaft, Logistik und Medizintechnik. Die Kreativwirtschaft sieht sich hier ins Abseits gestellt – zurecht?

Endspurt vor den Landtagswahlen

Universitäten, Wahlkampf, Kreativwirtschaft – wie der sächsische Ministerpräsident zu diesen Themen steht, dazu hat uns Stanislaw Tillich im Studio Rede und Antwort gestanden.

Also Sie werden mir da heute keine Antwort entlocken! – Stanislaw Tillich über die Koalitionspräferenzen