Münchner Sicherheitskonferenz – Diskussionen über die Welt von morgen

01.02.2013

Die Münchner Sicherheitskonferenz gewinnt Jahr für Jahr an Aufmerksamkeit. Drei Tage lang diskutieren Größen aus Politik, Wissenschaft und Medien über die wichtigsten internationalen Sicherheitsfragen - und das ohne Beschlusszwang.

Besprechen, statt beschließen - die Devise auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Foto: © Sebastian Widmann / dapd.

Es ist bereits die  49. Münchner Sicherheitskonferenz. Drei Tage lang werden Regierungschefs und Außenminister, Vertreter von NATO, der EU und der Vereinten Nationen, sowie Journalisten und Wissenschaftler über sicherheitspolitische Fragen diskutieren – ohne Beschlüsse zu fassen.

Perspektiven statt Beschlüsse

Joachim Krauseist Teilnehmer der Münchner Sicherheitskonferenz. 

Die Münchner Sicherheitskonferenz ist keine offizielle Regierungsveranstaltung. Sie dient mehr zum Austausch hinter den Kulissen. Ziel ist es nicht, zu verhandeln, sondern langfristige Perspektiven für die Sicherheit der Welt zu entwicklen.

In diesem Jahr werden in München auch Joe Biden, Vizepräsident der USA, und der russische Außenminister Sergej Lawrow, zu Gast sein. Ein Dialog zwischen den Vertretern der USA und Russlands scheint angesichts der  verfahrenen Lage im syrischen Bürgerkrieg besonders wichtig. Auch Vertreter der israelischen und der iranischen Regierung werden an der Konferenz teilnehmen.

Über die Themen der Münchner Sicherheitskonferenz haben wir mit Joachim Krause gesprochen. Er ist Leiter des Instituts für Sicherheitspolitik in Kiel und in München dabei.

Das ist eine Veranstaltung, wo nichts hinten rauskommen muss, sondern wo man sich in aller Ruhe über strittige und außerordentlich kritische Themen unterhalten kann.