Öffentlichkeit und Demokratie: Welchen Einfluss haben Lobbyisten in Deutschland?

01.10.2010

In Berlin und Brüssel suchen Interessenvertreter die Nähe zur Politik. Ziel ist es, Gesetze im eigenen Interesse zu beeinflussen. Der Journalist und Buchautor Kim Otto kennt die Werkzeuge der Lobbyisten.

Logo des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft. Der Verband gehört zu den einflusreichen Interessenverbänden in Deutschland. Quelle: BDEW.

ARD-Journalist und Buchautor.Kim OttoARD-Journalist und Buchautor. 

In dieser Woche beschäftigen wir uns bei detektor.fm ausführlich mit dem Thema Demokratie und Öffentlichkeit: Wie funktioniert die deutsche Demokratie? Was ist 60 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik und 20 Jahre nach der Wiedervereinigung geblieben von den idealen des Grundgesetzes? Und – das ist das Wichtigste – wie können Bürger die tagesaktuelle Politik in Berlin in ihrem Sinn beeinflussen? Denn darum soll es ja gehen in der Demokratie: den direkten Einfluss des Bürgers auf die Politik.

Schaut man sich die aktuelle politische Situation in Berlin oder Brüssel an, hat man schnell das Gefühl, dass nicht der normale Bürger, sondern Lobbyisten den Ton angeben. Lobbyisten sind Menschen, die von Unternehmen bezahlt werden, um die Politik aktiv zu beeinflussen. Über die Arbeit von Lobbyisten hat der Kölner Journalistik-Professor Kim Otto ein Buch geschrieben: Der gekaufte Staat.

Hören Sie hier das Interview mit Kim Otto:

Interview mit Kim Otto ueber den Einfluss von Lobbyisten in Deutschland