piqd Hintergrund | (Nord-)Irland, Griechenland und Frauen in der Wirtschaft

Der Brexit gefährdet den Frieden auf Irland

18.10.2018

Journalistinnen und Journalisten erzählen die Geschichten hinter der Geschichte: Diesmal geht es um den Brexit in Irland, Frauen in der Wirtschaft und einem Rechercheprojekt in Griechenland.

Der EU-Austritt bricht in Irland alte Wunden auf

Zwei Jahre sind seit dem Referendum über den Austritt Großbritanniens und Nordirlands aus der EU vergangen. Für die Bewohner der beiden Irischen Staaten könnte der Brexit besonders gravierende Folgen haben. Die gemeinsame EU-Mitgliedschaft erlaubt seit 20 Jahren eine “weiche” Grenze. Sollten durch den Austritt der Nordiren Zollstellen oder gar Grenzkontrollen wieder alltäglich werden, stellt das einen erheblichen Eingriff in den irischen Frieden dar. An der irischen Grenze hat Till Ottlitz für seinen Beitrag recherchiert und legt anhand zahlreicher Gespräche dar, welche Faktoren den Frieden möglich machen.

Till Ottlitz_BRTill Ottlitzarbeitet als Journalist für Bayern 2 und PULS. 

nέοs kόsmοs – Ein tiefer Einblick in die griechische Gesamtsituation

Fünf Wochen lang fuhr Lukas Schepers mit den Fotografen Philipp Meuser und Kolja Warnecke durch Griechenland um ein einzigartiges Rechercheprojekt auf die Beine zu stellen. Das Team sammelte unzählige Stunden an Audio- und Videomaterial sowie tausende Bilder aus denen sie ein interaktives Journalismuserlebnis schufen.

Lukas SchepersMir kam es immer so vor, als würden die Leute, auf deren Schultern das [Spar- bzw. Rettungsprogramm] ausgetragen wird, komplett ignoriert werden. Lukas Schepersarbeitet als freier Autor und Journalist und ist Mitherausgeber des jungen Literaturmagazins „nous“. 

Plan W: Emotionen am Arbeitsplatz

Plan W ist das Wirtschaftsmagazin der Süddeutschen Zeitung mit einem Fokus auf Frauen in der Wirtschaft und die Veränderungen, die sie anstoßen. Etwa wenn es um Emotionen im Job geht. Für Frauen galt lange “Du darfst nicht am Arbeitsplatz weinen”, sagt Susanne Klingner, die Plan W mitkonzipiert hat und den Podcast produziert. Emotionale Reaktionen werden bei Männern viel eher toleriert als bei Frauen. Dafür wäre es aber verpönt als Mann Schwäche zu zeigen. Jedoch findet ein Wandel statt, der “authentische Mensch” nehme eine stärkere Rolle in der Unternehmenskultur ein.

Susanne KlingerDie Episode geht auch dem Phänomen nach, dass ein Unterschied gemacht wird zwischen weiblichen Emotionen und männlichen Emotionen.Susanne Klingerist Journalistin, Podcasterin und Mit-Gründerin von Hauseins.fm. Außerdem produziert sie unter anderem den Plan W Podcast der Süddeutschen Zeitung. 

Um diese drei Geschichten geht es in der mittlerweile 18. Ausgabe des piqd-Hintergrund. Durch den Podcast führt Florian Schairer.

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