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Alfred Eichhorn ist ein Urgestein der deutschen Radioszene. Foto: Alfred Eichhorn | Sandra Babing
Bild: Alfred Eichhorn | Sandra Babing

QDeWe – Die Kunst der Weltverbesserung | Alfred Eichhorn

Nachdenklich zur Zeit mit Alfred Eichhorn

Alfred Eich­horn war Radio­jour­na­list in zwei poli­ti­schen Sys­te­men: Vor der Wende hat er 20 Jahre im DDR-Rundfunk gearbeitet und danach 20 Jahre beim SFB und rbb. Ein Gespräch.

Alfred Eichhorn

Nach der Wende sei für Eichhorn die Hoff­nung auf journalistische Frei­heit groß gewesen, sagt er selbst. Doch so rich­tig frei seien die Kol­le­gen auch im öffentlich-rechtlichen Rund­funk nicht gewesen:

Als ich dort ankam 1993, war ich erstaunt, wie da dis­ku­tiert wurde und wie man sich anlegte und wie man da pro­tes­tierte und machte. Sobald es aber dann um das eigene Fort­kom­men ging in die­sen Anstal­ten, um eine feste Anstel­lung zum Bei­spiel oder um einen Platz in der Hier­ar­chie, wur­den die Kol­le­gen sehr, sehr schnell ruhig. Das Anpas­sungs­ver­hal­ten in der DDR war ja poli­tisch deter­mi­niert. Im Wes­ten war es dann eher das Bestre­ben, im Sys­tem Fuß zu fassen. – Alfred Eichhorn

Für Info­ra­dio hat Alfred Eichhorn zuletzt die „Zukunftsgespräche” moderiert. Bei QDeWe spricht er über gutes Radio, die Digitalisierung und aktuelle politische Strömungen:

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Produziert wird die Sendung von Sandra Babing.


Die Sendung in voller Länge: samstags von 16 Uhr bis 17 Uhr auf detektor.fm.

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