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Falsch parkende Autos blockieren immer wieder Rettungswege von Einsatzkräften. Foto: Ronald Rampsch | shutterstock
Bild: Ronald Rampsch | shutterstock

Rettungswege der Feuerwehr blockiert

Wenn die Feuerwehr Hilfe braucht

Einsatzkräfte werden immer häufiger auf ihren Rettungswegen im Stadtverkehr blockiert – zum Beispiel von falsch parkenden Autos. Die Feuerwehr Düsseldorf versucht, mit Aktionen die Stadtbewohner für dieses Problem zu sensibilisieren.

Gefährliche Rettungswege

Wenn es brennt oder ein Mensch in Gefahr ist, muss es schnell gehen. Nachdem die 112 gewählt wurde, sollte die Feuerwehr laut ihrer Hilfsfrist nur acht bis zehn Minuten für den Rettungsweg brauchen. Im Alltag klappt das jedoch nicht immer. Gerade im zunehmenden Stadtverkehr kommt es immer wieder zu Blockaden, die oft durch falsch parkende Autos ausgelöst werden. Grund hierfür sind unter anderem die knappen Parkplätze in den Innenstädten. Dazu erschweren enge Straßen ein Durchkommen der 2,55 Meter breiten Löschwagen.

In jüngster Vergangenheit kam es bei einem Einsatz zu einer Blockade, sodass wir die letzten 300 Meter zu Fuß zurücklegen mussten. Stefan Gobbin, Brandoberinspektor in Düsseldorf

Wie oft Verkehrsteilnehmer die Arbeit von Rettungskräften behindern, ist nicht bekannt. Dazu gibt es bis jetzt keine Statistik.

Die Feuerwehr Düsseldorf sensibilisiert

Um auf das Problem aufmerksam zu machen, führt die Feuerwehr Düsseldorf jedes Jahr gezielte Aktionen durch. Dabei fahren die Rettungskräfte zu den Einsatzbereichen, in denen es wiederholt Probleme auf den Rettungswegen gegeben hat.

Über die oft blockierten Rettungswege in Städten und was die Feuerwehr unternimmt, um die Stadtbewohner für das Thema zu sensibilisieren, darüber hat detektor.fm-Moderator Jan Koterba mit Stefan Gobbin gesprochen. Er ist Brandoberinspektor bei der Feuerwehr Düsseldorf.

Oftmals wird nur geschaut, ob noch genug Platz für ein PKW da ist. Wie viel Platz ein Rettungswagen braucht, wissen die wenigsten. Stefan Gobbin
Rettungswege der Feuerwehr blockiert 05:42

Redaktion: Luisa Bebenroth

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